Elektronenflug

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Re: Elektronenflug

Beitragvon DerDicke » Do 9. Okt 2014, 09:34

Kurt hat geschrieben:Die Überlegung geht so:
Auf ihrer Reise durchs Rohr wechselwirken sie mit der Materie des Rohres, darum die Abbremsung.

Wenn das Rohr evakuiert ist, dann wechselwirken nur diejenigen Elektronen mit der Materie des Rohres, die auf die Rohrwand treffen. Deren Flug dürfte in diesem Moment denn auch relativ schnell beendet sein.
Soweit Elektronen nicht auf die Rohrwand treffen gibt es (ausreichend freie Weglänge vorausgesetzt) keinen Grund für eine Abbremsung. Es bleibt Ihnen allerdings unbenommen eine ensprechende Gasfüllung zu postulieren. Es handelt sich schließlich um Ihr Rohr, Herr Kurt und damit dürfen Sie machen was Sie wollen.
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Re: Elektronenflug

Beitragvon DerDicke » Do 9. Okt 2014, 19:54

Soweit die Behauptung.
Begründung fehlt wie immer.
Schief halt.
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Do 9. Okt 2014, 20:48

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Überlegung geht so:
Auf ihrer Reise durchs Rohr wechselwirken sie mit der Materie des Rohres, darum die Abbremsung.

Wenn das Rohr evakuiert ist, dann wechselwirken nur diejenigen Elektronen mit der Materie des Rohres, die auf die Rohrwand treffen. Deren Flug dürfte in diesem Moment denn auch relativ schnell beendet sein.
Soweit Elektronen nicht auf die Rohrwand treffen gibt es (ausreichend freie Weglänge vorausgesetzt) keinen Grund für eine Abbremsung. Es bleibt Ihnen allerdings unbenommen eine ensprechende Gasfüllung zu postulieren. Es handelt sich schließlich um Ihr Rohr, Herr Kurt und damit dürfen Sie machen was Sie wollen.


Schön dass ich mit dem Rohr machen darf was ich will.
Ich will dann schon mal sagen dass das was du gesagt hast schon sehr seltsam ist.

Schau dir den Film an den Spacerat eingestellt hat, hier wird der Magnet durch Ausbildung von Wirbelströmen in der Rohrmaterie abgebremst.
So ähnlich kannst du es dir bei Elektronen auch vorstellen.
Wirbelströme kannst du dabei auch ansetzen, die Abbremsung ist aber nur ein zusätzlicher Hinweis auf das worauf ich eigentlich hinaus will.

Ich will auf die Ablenkung der Bahn hinaus, auf eine ganz bestimmte Ablenkung, die Ablenkung die vom Abstand des Elektrons zur Masse der/des Hindernisse(s) abhängt.
Beim Atom ist es als "Schalen" sichtbar, hier ordnen sich die Elektronen in ganz bestimmten Zuständen zueinander um den Kern an.
Das will ich hier auch an/einsetzen und damit etwas bestimmtes aufzeigen.

Allgemeine Frage:

Wie schaut die Bahnablenkung aus wenn ein Elektron über kurze eine Fläche geschossen wird.
Dabei wird davon ausgegangen dass die Fläche ohne "Kantenwirkung" ist.


Die Fläche
.......=========

darauf ein fliegendes Elektron
------E--------------
.......=========


mögliche Ablenkungen
-------------E-----------^v >
.......=========

^ nach oben
v nach unten
> garnicht

Welche Ablenkungen sind wann, bei welchen Umständen, vorhanden?

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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Do 9. Okt 2014, 22:33

Spacerat hat geschrieben:Ein einzelnes Elektron wird wohl durch Wirbelsröme nach oben abgelenkt, allerdings kann es auch gravitativ von der Fläche angezogen werden und dadurch nach unten abgelenkt werden. Ich sag' mal nach oben.


Lassen wir die Gravitation weg, sie spiele keine Rolle.
Die Wirbelströme können wir behalten oder auch einfach ersetzen.
Und zwar durch einen Spiegel, da geht's am leichtesten zu zeigen.

Die Fläche sein nun einfach ein Spiegel der das was die Elektronen erzeugen zurückspiegelt.

Da das Elektron selber aktiv ist, ein Sender ist, geht von ihm eine Schwingung weg die an Hindernissen Lichtdruck erzeugt und am Spiegel gespiegelt wird und sich bei ihm selber wieder überlagert.
Es kommt auf die Phasenlage dieser beiden Signale an ob diese sich so überlagern dass das Elektron nun viel oder wenig nach oben geschoben wird.

Die Ablenkung des Elektrons nach oben ist also nicht nur Abstandsproportional, sondern zusätzlich phasenlagenüberlagert.
Das führt dazu dass der Weg des Elektrons nicht nur nach oben hin gekrümmt wird sondern auch noch eine phasenlagenabhängige Ablenkung erfährt.
Der weitere Weg des Elektrons ist also von diesen beiden Umständen geprägt.

Frage: was bewirken diese beiden Umstände falls das Elektron auf seinem weiterem Weg auf einer Fläche aufschlägt?
Anders gefragt, was zeigt sich falls viele Elektronen nacheinander einen leicht veränderten Weg nehmen und dann auf der Fläche aufschlagen?

Kurt
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Fr 10. Okt 2014, 21:14

Kurt hat geschrieben:Frage: was bewirken diese beiden Umstände falls das Elektron auf seinem weiterem Weg auf einer Fläche aufschlägt?
Anders gefragt, was zeigt sich falls viele Elektronen nacheinander einen leicht veränderten Weg nehmen und dann auf der Fläche aufschlagen?


Es zeigt sich ein Muster!
Welches?

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Re: Elektronenflug

Beitragvon DerDicke » Sa 11. Okt 2014, 15:02

Kurt hat geschrieben:Schau dir den Film an den Spacerat eingestellt hat, hier wird der Magnet durch Ausbildung von Wirbelströmen in der Rohrmaterie abgebremst. So ähnlich kannst du es dir bei Elektronen auch vorstellen.

Nein.
Welche Wirbelströme wollen Sie den mit 10^-23 Am^2 erzeugen?


Kurt hat geschrieben:Wirbelströme kannst du dabei auch ansetzen, die Abbremsung ist aber nur ein zusätzlicher Hinweis auf das worauf ich eigentlich hinaus will.

Nicht ansetzen!
Ausrechnen!


Kurt hat geschrieben:Ich will auf die Ablenkung der Bahn hinaus, auf eine ganz bestimmte Ablenkung, die Ablenkung die vom Abstand des Elektrons zur Masse der/des Hindernisse(s) abhängt.

Biwsher war von einem Rohr die Rede. Was drin sein soll ließ man lieber mal offen.


Kurt hat geschrieben:Das will ich hier auch an/einsetzen und damit etwas bestimmtes aufzeigen.

Dann schreiben Sie doch was Sie aufzeigen wollen und thun Sie's!


Kurt hat geschrieben:Frage: was bewirken diese beiden Umstände falls das Elektron auf seinem weiterem Weg auf einer Fläche aufschlägt?

Was Sie bisher in kryptischen Worten beschrieben haben kommt am ehesten an eine Röntgenröhre hin. Dann kriegen Sie zuminest diese Frage beantwortet.
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Sa 11. Okt 2014, 22:05

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Schau dir den Film an den Spacerat eingestellt hat, hier wird der Magnet durch Ausbildung von Wirbelströmen in der Rohrmaterie abgebremst. So ähnlich kannst du es dir bei Elektronen auch vorstellen.

Nein.
Welche Wirbelströme wollen Sie den mit 10^-23 Am^2 erzeugen?

Kleine.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wirbelströme kannst du dabei auch ansetzen, die Abbremsung ist aber nur ein zusätzlicher Hinweis auf das worauf ich eigentlich hinaus will.

Nicht ansetzen!
Ausrechnen!


Und dann, sind sie erst dann vorhanden?

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich will auf die Ablenkung der Bahn hinaus, auf eine ganz bestimmte Ablenkung, die Ablenkung die vom Abstand des Elektrons zur Masse der/des Hindernisse(s) abhängt.

Biwsher war von einem Rohr die Rede. Was drin sein soll ließ man lieber mal offen.


Ein Rohr kann auch beliebig kurz sein und rund oder auch eckig oder sonstwas.
Und was da drin ist/passiert hab ich ja schon angesprochen.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das will ich hier auch an/einsetzen und damit etwas bestimmtes aufzeigen.

Dann schreiben Sie doch was Sie aufzeigen wollen und thun Sie's!


Geduld, erst muss der Boden dafür beackert werden.

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage: was bewirken diese beiden Umstände falls das Elektron auf seinem weiterem Weg auf einer Fläche aufschlägt?

Was Sie bisher in kryptischen Worten beschrieben haben kommt am ehesten an eine Röntgenröhre hin. Dann kriegen Sie zuminest diese Frage beantwortet.

Also noch keine Richtung sichtbar.

Die Ablenkung der reisenden Elektronen hat also zwei Ursachen, die zweite ergibt dass sich ein ganz bestimmtes Muster ergibt welches von den Phasenlagen der reisenden Elektronen zu seinen Kollegen des "Spiegels" abhängt.
Es ergibt sich ein Muster das wie ein Überlagerungsmuster zweier Lichtsignale ausschaut.
Es ist das Muster das beim Doppelspalt für Elektronen auftritt und ausschaut als würde es sich um das einer konstruktiven/destruktiven Überlagerung des gleichen Signals handeln, ist es aber nicht, es ist das Muster das sich auf dem Weg des Elektrons ergibt und so ausschaut als sei es typisch -Doppelspalt-.

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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Sa 11. Okt 2014, 22:49

Spacerat hat geschrieben:BTW.:
Genau solche Fäden bezeichne ich als Rätsel raten.

Warum?
Weil ich zum Nachdenken auffordere.
Wenn du nur das bekritteln willst was ist dann mach so weiter, du wirst nichts, aber auch Garnichts an dem ändern was ist.

Spacerat hat geschrieben:Schreib doch einfach, was du aufzeigen willst und stell keine dusseligen Fragen.


Hab ich doch mit dem letzten Post gemacht.
Hast du nicht verstanden worums eigentlich geht?

Spacerat hat geschrieben: "Den Boden beackern" ist langweilig! Da macht doch keiner lange mit. Evtl. hat deswegen auch letztens niemand über einen Zeitraum von knapp einem Jahr mehr geantwortet. Nur ich bin, wies aussieht drauf reingefallen, als du den Faden aus der Versenkung geholt hast.


Wenn das langweilig ist was machst du dann überhaupt hier?
Und, überlege mal, es hat ein Jahr gedauert bis überhaupt was gelaufen ist, und wies scheint auch noch durch -Zufall-.
Ist das nicht ein Zeichen dafür dass niemand es gesehen hat und darüber nachgedacht.

Naja, das -Geheimnis- ist nun gelüftet, es liegt an dir ob du dich nun, ohne "Zufall" daran beteiligst.

Das Stichwort ist: Überlagerungsmuster am Doppelspalt auch bei/mit Elektronen (und dessen Verschwinden bei Beobachtung).
Was sagst du dazu?

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Re: Elektronenflug

Beitragvon DerDicke » So 12. Okt 2014, 12:56

Kurt hat geschrieben:Und dann, sind sie [Wirbelströme] erst dann vorhanden?

Auf "vorhanden" kommt es nicht an. Die Frage ist ob Ihre Wirbelströme ausreichen ein Elektron abzulenken.
Es bleibt dabei: nicht "ansetzen" sondern ausrechnen!


Kurt hat geschrieben:Ein Rohr kann auch beliebig kurz sein und rund oder auch eckig oder sonstwas.
Und was da drin ist/passiert hab ich ja schon angesprochen.

Es ist also vielleicht gar kein Rohr, sondern nur ein Ring oder eine Drahtschleife ggf. sogar beliebig dünn. Damit hätten sich Ihre Wirbelströme erledigt.
Und was drin ist, das ist, wie Sie im Thread bisher dargelegt haben, ziemlich beliebig.


Zusammenfassend:
Es hieß mal:
Do 26. Sep 2013, 23:53
Kurt hat geschrieben:Es sei ein Rechteckrohr.
Durch dieses Rohr werden Elektronen gescheucht.



Und heißt nun:
Kurt hat geschrieben:Das Stichwort ist: Überlagerungsmuster am Doppelspalt auch bei/mit Elektronen (und dessen Verschwinden bei Beobachtung).
Was sagst du dazu?



Herr Kurt überlegen Sie sich doch einfach in Ruhe was Sie wollen. Den tieferen Sinn des Satzes "erst denken dann schreiben" haben Sie zumindest schön demonstriert. Das ist doch auch ein rundum zufriedenstellendes Ergebnis.
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » So 12. Okt 2014, 15:58

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und dann, sind sie [Wirbelströme] erst dann vorhanden?

Auf "vorhanden" kommt es nicht an.


Dir wäre es also recht wenns überhaupt keine Wirbelströme geben würde, denn dann müsstest du die nicht ständig verschwinden lassen wollen/müssen.
Warum eigentlich, stören sie so sehr?

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