Elektronenflug

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Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Do 26. Sep 2013, 22:53

Es sei ein Rechteckrohr.
Durch dieses Rohr werden Elektronen gescheucht.

Fliegen die nach Durchquerung des Rohres in der gleichen Richtung weiter wie vorher oder werden sie abgelenkt.

- nicht abgelenkt
- immer gleich abgelenkt
- Ablenkung vom Abstand zur Rohrwand abhängig.

Sind sie nach dem Rohr langsamer als vorher oder nicht.

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Re: Elektronenflug

Beitragvon fallili » Fr 27. Sep 2013, 08:45

Na endlich werden die Fragen gestellt, die mich auch schon das ganze Leben interessiert haben.

Zusätzlich würde mich noch interessieren:
Wie wirkt sich ein 5 eckiges und ein 6- eckiges Rohr aus?
Gibt es quantifizierbare klare Unterschiede zwischen eine geraden und ungeraden Anzahl von Ecken?
Wenn JA - wie wirken sich diese sonst noch aus?

Ein paar Fragen auch zum generellen Umgang mit Elektronen:
Kriegen die durch das Rohr gescheuchte Elektronen einen Schreck fürs Leben?
Wird Sie danach psychologisch betreut?
Wenn NEIN, was sagt der Elektronenbeauftragte der EU zu derart rüdem Umgang mit den empfindlichen Elektronen?

In der Hoffnung auf baldige Antwort
viele Grüße
fallili
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Fr 27. Sep 2013, 19:19

fallili hat geschrieben:Na endlich werden die Fragen gestellt, die mich auch schon das ganze Leben interessiert haben.


Das freut mich aber dass ich mal deinen -Geschmack- getroffen habe.
Soll ich deine Fragen dazusetzen?

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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Fr 27. Sep 2013, 21:06

Kurt hat geschrieben:Es sei ein Rechteckrohr.
Durch dieses Rohr werden Elektronen gescheucht.

Fliegen die nach Durchquerung des Rohres in der gleichen Richtung weiter wie vorher oder werden sie abgelenkt.

- nicht abgelenkt
- immer gleich abgelenkt
- Ablenkung vom Abstand zur Rohrwand abhängig.

Sind sie nach dem Rohr langsamer als vorher oder nicht.


Dann versuch ich mal zu antworten.

Die Elektronen werden nur dann nicht abgelenkt wenn sie genau in der Mitte des Rohres durchfliegen, jeder andere Weg ergibt eine mehr oder weniger starke Ablenkung.

Sie sind, nachdem sie durch sind, grundsätzlich langsamer, egal welchen Weg sie gewählt haben.


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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » So 29. Sep 2013, 09:53

Chief hat geschrieben:Es kann sein, dass es noch von Spinrichtung abhängt (Stern-Gerlach Versuch)!


Das ist ja toll, du hast einen Versuch der das bestätigt was ich mir vorstelle (und hast es mir nicht gesagt ;) ).

Den -Spin- interpretiere ich allerdings anders als man so allgemein liest, es handelt sich dabei um eine gerichtete Schwingung die z.B Elektronen ausführen und das die Ursache für die Anordnung im Atom ist (Stichwort: gegensätzlicher Spin auf Orbital 1).

Bei dem Rohr spielt das allerdings keine Rolle da es ja viele Elektronen sind die da -bereist- werden mittelt sich das aus.

Es wird Zeit das ich aufdecke worauf ich eigentlich raus will.
Dass das Elektron abgelenkt und langsamer wird sollte unbestritten sein.
Sollte, ist aber nicht.
Darum der Faden.


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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Mi 9. Okt 2013, 22:39

Kurt hat geschrieben:Dass das Elektron abgelenkt und langsamer wird sollte unbestritten sein.
Sollte, ist aber nicht.
Darum der Faden.



Niemand ein Interesse an dem was sich dahinter versteckt?

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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Fr 19. Sep 2014, 20:50

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dass das Elektron abgelenkt und langsamer wird sollte unbestritten sein.
Sollte, ist aber nicht.
Darum der Faden.



Niemand ein Interesse an dem was sich dahinter versteckt?

Kurt


Nunja, ein Jahr ist fast rum.

Ich habe hier eine Nachricht für @Dgoe, er ist gerade dabei sich mit dem auseinanderzusetzen was ich damals angekurbelt habe aber niemand mitgemacht hat, es geht um den "Beobachter" beim Doppelspalt mit Elektronen oder so.

Dgoe, du hast den Beitrag für die Neutronenwegbeobachtung gesetzt in dem aufgezeigt wird wie der Weg des Neutrons festgestellt wird und das bei dieser Feststellung keine Interferenz auftritt.
http://homepage.hispeed.ch/philipp.wehr ... chter.html
"Wird beobachtet durch welchen Weg das Elektron gegangen ist zeigt sich kein Interferenzmuster mehr"

Nun stell dir vor dass durch den Vorgang der Beobachtung die Schlitzmaterie, an der die sich auf der Leuchtfläche zeigende Interferenz ja letztendlich hervorgerufen wird, so uniformiert wird wie im Link mit den ausgerichteten Atomen (Spinausrichtung) geschieht.

Die Atome die den Schlitz bilden werden alle -gleichgeschaltet-/beeinflusst/gleich angeordnet (haben gleichen -Spin-), das Muster verschwindet, so wie im Link auch.
Das ist das ganze Geheimnis um das "sonderbare Verhalten der Quanten"

Bedenke, es werden keine Quanten durch den Spalt geschickt, sondern Elektronen/Neutronen.

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Re: Elektronenflug

Beitragvon DerDicke » So 28. Sep 2014, 22:07

Kurt hat geschrieben:Es sei ein Rechteckrohr.
Durch dieses Rohr werden Elektronen gescheucht.

Fliegen die nach Durchquerung des Rohres in der gleichen Richtung weiter wie vorher oder werden sie abgelenkt.

- nicht abgelenkt
- immer gleich abgelenkt
- Ablenkung vom Abstand zur Rohrwand abhängig.

Sind sie nach dem Rohr langsamer als vorher oder nicht.

Kurt


Wenn das Rohr positiv geladen ist Tendieren die elektronen Richtung Rohrwand. Viele werden dran hängen bleiben bevor sie hinten rauskommen.
Wenn das Rohr negativ geladen ist Tendieren die elektronen Richtung Rohrachse




Kurt hat geschrieben:Die Elektronen werden nur dann nicht abgelenkt wenn sie genau in der Mitte des Rohres durchfliegen,

eher richtig



Kurt hat geschrieben:Sie sind, nachdem sie durch sind, grundsätzlich langsamer, egal welchen Weg sie gewählt haben.

eher falsch
wieso denn das????



fallili hat geschrieben:Wie wirkt sich ein 5 eckiges und ein 6- eckiges Rohr aus?
Gibt es quantifizierbare klare Unterschiede zwischen eine geraden und ungeraden Anzahl von Ecken?
Wenn JA - wie wirken sich diese sonst noch aus?

berechtigte Frage!
Die bis jetzt diskutierten Merkmale der Flugbahn gelten allerdings gleichermaßen für rechteckigen und kreisförmigen Querschnitt
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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Mo 29. Sep 2014, 22:01

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sie sind, nachdem sie durch sind, grundsätzlich langsamer, egal welchen Weg sie gewählt haben.

eher falsch
wieso denn das????

Die Überlegung geht so:
Auf ihrer Reise durchs Rohr wechselwirken sie mit der Materie des Rohres, darum die Abbremsung.

DerDicke hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wie wirkt sich ein 5 eckiges und ein 6- eckiges Rohr aus?
Gibt es quantifizierbare klare Unterschiede zwischen eine geraden und ungeraden Anzahl von Ecken?
Wenn JA - wie wirken sich diese sonst noch aus?

berechtigte Frage!
Die bis jetzt diskutierten Merkmale der Flugbahn gelten allerdings gleichermaßen für rechteckigen und kreisförmigen Querschnitt


Das Rohr kann man als sehr viele Ecken anschauen, darum ist es wohl nebensächlich ob Rohr oder eckiges Rohr.

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Re: Elektronenflug

Beitragvon Kurt » Di 30. Sep 2014, 08:03

Spacerat hat geschrieben:Soweit ich das verstanden habe, befinden sich gar keine Elektronen in der Rohrmitte. Die Elektronen "wandern" nur lieber auf der Oberfläche eines Leiters, weil sie dort schneller bzw. ungehindert vorankommen. Ungehindert heisst deswegen auch, dass sie dort nicht langsamer werden, im Gegensatz zum Leiterinneren. Für hochfrequente Ströme (z.B. Radar) verwendet man deswegen auch Hohlleitersysteme und, obwohl unerheblich, sind diese meistens viereckig (zumindest waren sie es zu F4F-PhantomII-Zeiten, also 1990, noch ;)).


Neinein, das ist nicht das Thema.
Du redest vom Skineffekt auf Stromleitern bei schnellen Frequenzen und von Hohlleitern in denen "Funkwellen" verlustarm übertragen werden.
Hier geht es um die Beeinflussung ihres Weges den reisende Elektronen erfahren wenn sie durch eine Apparatur sausen.

Neben Verlangsamung kommt es auch zu Bahnablenkungen und zwar in Abhängigkeit vom Abstand zu Materie die sie auf ihrem Weg passiert.
Das bedeutet dass es einen Zusammenhang des Auftreffpunkes am Ziel mit dem genommenem Weg gibt.
Dieses wiederum das dieser Zusammenhang durch äussere Einflüsse gestört/zerstört werden kann.

Das ergibt dann dass die Elektronen einmal so auftreffen wie es die Wegeumstände ergeben und einmal so als seien diese Wegeumstände (die entsprehenden Wegbeeinflussungen) nicht vorhanden.

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