Wellen/Licht/Photoeffekt

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Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » So 7. Okt 2012, 09:51

Hallo Interessierte,

Chief hat diesen Link gesetzt:

Hat zwar mit Rotverschiebung nichts zu tun aber man sieht, dass zwischen Lichtwelle und Wasserwelle kein prinzipieller Unterschied besteht.
http://www.youtube.com/watch?v=NpEevfOU ... re=related


Der Satz oberhalb ist richtig, jedoch der Link passt nicht dazu.
Denn es handelt sich nicht um "Wellen" im eigentlichem Sinne, so wie es bei Licht und Wellen im Wasser/Luft/Metall/Kristall usw. handelt, sondern um -Oberflächenwellen-.
Diese -Wellen- sind Umstände die an Grenzschichten wegen der Gravitation und der materieeigenen Eigenschaften entstehen.

Ein solcher Umstand ist beim Licht nicht vorhanden, darum kann auch kein Vergleich zum Lichte gezogen werden.
Druckwellen, also sich im Medium ausbreitende Druckunterschiede, finden im Medim statt, nicht an Grenzschichten.
Im Medium breiten sich Druckunterschiede longitudinal aus, Licht ebenso.
Darin besteht kein prinzipieller Unterschied.
Dem Licht zugepostulierte Eigenschaft eine transversale Schwingung zu sein ist nicht möglich.
Denn die kann nur an einer Grenzfläche entstehen.
Und die gibts beim Licht nicht.

-------------------------

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Erst nachdenken und feststellen dass kein Photon von der Decke fällt weil keins existiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Austrittsarbeit

Warum kann dann intensive Bestrahlung mit einer bestimmten Frequenz ein Atom nicht ionisieren, fahr die Bestrahlungsintensität drastisch runter und erhöh die Frequenz nur ein bisschen und dann geht es. Wo bleibt die Erklärung?


Die Erklärung ist ganz einfach.
Licht wird durch Resonanzkörper erzeugt und detektiert.
Wenn die Resonanzkörper nicht mehr in der Lage sind auf die ihnen angebotene Freqeunz zu reagieren dann bauen sich keine resonaten Schwingungen innerhalb der Materie auf und dadurch werden keine Elektronen mehr freigesetz.
Der "Umwandlungswirkungsgrad" (eingehende Strahlungsleistung zu abgeworfenen Elektronen) sinkt stark ab.
Das bedeutet aber nicht dass dann überhaupt keine Elektronen mehr freigestzt werden, sondern ihre Anzahl bricht stark ein.
Einzelnen gelingt es aber trotzden zu entkommen, denn die "bestrahlte Materie" setzt das Licht, das was sie nicht wieder abstrahlt, in Wärmebewegung um.
Dadurch kommt es wiederum zu -zufälligen- Resonanzumständen die wiederum Elektronen freisetzen.
Es ist also nicht so dass unterhalb einer bestimmten Frequenz überhaupt nichts mehr geht, sondern nur noch sehr wenig.

Es besteht nach unten und nach oben hin eine Schwelle wo die Umsetzung Licht/Elektronenabwurf gut funktioniert.
Ausserhalb davon geht nur "Zufälliges".
Es ist die Eigenschaft der -bestrahlten- Materie die diese Schwellen festlegt.

Gruss Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » So 7. Okt 2012, 20:13

Hallo Chief,

Hat zwar mit Rotverschiebung nichts zu tun aber man sieht, dass zwischen Lichtwelle und Wasserwelle kein prinzipieller Unterschied besteht.


Ich möchte dir ein wenig -meine Welt- zeigen.

Hier werden schöne Wellen gezeigt, gezeigt wie sich eine Transversalwelle weiterbewegt.
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=jUQkG1A0_Sk&feature=endscreen

Nun meine Welt.
Nimm diese, mit Federn zusammengehaltenen Latten, nimm viele solcher Elemente, fülle damit den Raun in dem der Film gedreht wurde.
Nun erzeuge an der gleichenStelle wie im Film auch eine Transversalwelle.

Es wird nichts werden, deswegen weil es nicht geht.
Denn weder nach oben noch nach unten lässt sich eine solch schöne Welle erzeugen, denn immer steht eine Latte im Wege.
Es geht also nur longitudinal.
Soll heissen: Im Medium gibts keine Transversalwellen.
Die gibts nur an der Oberfläche, dort wo nichts im Wege steht.

Schall in Luft ist longitudinal, in Metall auch, auch im Wasser, auch im Kristall, auch im Gas.

Licht läuft nicht an einer Oberläche entlang, sondern ebenfalls im Medium.

Gruss Kurt

Nochwas:
Longitudinaler Schall lässt sich polarisieren, Licht auch.
.
Kurt
 
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 9. Okt 2012, 21:45

Kurt hat geschrieben:Denn es handelt sich nicht um "Wellen" im eigentlichem Sinne, so wie es bei Licht und Wellen im Wasser/Luft/Metall/Kristall usw. handelt, sondern um -Oberflächenwellen-.
Diese -Wellen- sind Umstände die an Grenzschichten wegen der Gravitation und der materieeigenen Eigenschaften entstehen.

Ein solcher Umstand ist beim Licht nicht vorhanden, darum kann auch kein Vergleich zum Lichte gezogen werden.
Druckwellen, also sich im Medium ausbreitende Druckunterschiede, finden im Medim statt, nicht an Grenzschichten.



Jedes naturwissenschaftliche Phänomen, welches Menschen zur Kenntnis gelangt, muß sich durch irgendeine Wirkung dem Menschen und seinen Sinnesorganen oder auch seinen Meßinstrumenten mitteilen - die Wellen an der Oberfläche eines Gewässers stellen nur den sichtbaren Teil der Druckänderungen im Medium Wasser dar. Insofern können durchaus Analogien zwischen Wasserwellen und Lichtwellen hergestellt werden, wobei der Begriff Wasserwellen in diesem Fall auch die Wellen im Medium Wasser und nicht nur an dessen Oberfläche umfaßt.
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Di 9. Okt 2012, 23:22

Gerhard Kemme hat geschrieben:die Wellen an der Oberfläche eines Gewässers stellen nur den sichtbaren Teil der Druckänderungen im Medium Wasser dar.


Nein, die gezeigten Wellen (das mit den Latten) stellen nichtmal das dar.
Sie zeigen das typische Verhalten von Trägheit und Rückstellung durch die Federkraft, also ein Federschwingsystem.

Wasseroberflächenwellen am Wasser haben nichts mit Druck im Wasser, also mit longitudinaler Druckausbreitung im Medium zu tun.
Diese Wellen sind einzig das Produkt der Gravitation und der Erhaltungsgrösse -Bewegung-.

Somit können sie auch nicht mit Licht verglichen werden.
Denn Licht ist im Medium, nicht auf dem Medium.

Das die Wasseroberflächenwelle nichts mit Druckausgleich im Medium zu tun hat sieht man ja schon an deren Weiterleitgeschwindigkeit.

Die Vorstellung dass Licht und Funk transversale Wellen sind entspringt völlig unverständlichen/willkürlichen Annahmen und liegt völlig daneben.
Es ist unmöglich transversale Wellen im Medium zu erzeugen, siehe meinen Beitag an Chief.

Wer meint dass Licht transversal ist der soll mir bitte erklären/ausrechnen welche Anplitude (Effektivwert) ein Funksignal der Frequenz von 100 Mhz im Abstand von 100 m vom Lamda/2 Dipol bei:

- 1 Milliwatt
- 1 Watt
- 1 Kilowatt
hat.

Es ist vollkommen unmöglich eine Transversalschwingung zu erzeugen wenn das im Medium selber geschehen, diese im Medium laufen soll.


Gruss Kurt


Gerhard, Frage:
"die Wellen an der Oberfläche eines Gewässers stellen nur den sichtbaren Teil der Druckänderungen im Medium Wasser dar"


Mit welcher Geschwindigkeit werden dabei auftretende/losgetretene Druckunterschiede im Wasser weitergeleitet?
Handelt es sich dabei um transversale oder longitudinale Wellen?

Nochwas!
"Die Welle" existiert nicht!
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2012, 16:04

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Nun meine Welt.
Nimm diese, mit Federn zusammengehaltenen Latten, nimm viele solcher Elemente, fülle damit den Raun in dem der Film gedreht wurde.
Nun erzeuge an der gleichen Stelle wie im Film auch eine Transversalwelle.

Es wird nichts werden, deswegen weil es nicht geht.
...

Siehe z.B. (aus Wikipedia)

Bild


Chief, genau das ist nicht möglich!
Überleg mal, bei dieser Ani sind mehrere Unmöglichkeiten gleichzeitig -sichtbar-.

- Es liegen viele Stapel aufeinander und untereinander und nebeneinader?
Wer soll denn die alle hochheben, wer soll die gleichzeitig alle hochheben?
Wer soll die unteren hochziehen?
Wer soll die instantan synchron hochheben/hochziehen?

- Das ist das typische Bild einer Seilwelle die unten und oben keine Begrenzung(Materie) hat.
Das gibts aber in der Realität nicht wenn man von "im Medium" redet!.
So wie es dargestellt wurde ist sie schon viel zu -dick-.
Eine einzige Lage wäre angebracht.

Im Medium gibts nur Druckwellen, keine Oberflächenwellen/Pendelwellen(Wasseroberfläche).
Druckwellen können sich nur longitudinal ausbreiten, werden sie dabei -aufgeweitet- sinkt ihre Druckstärke, damit die Auslenkamplitude.

Stell dir vor welche Kraft notwenig wäre um den Stapel der unterhalb und oberhalb der Erzeugerlinie liegt verfrachtet werden müsste!
Die Auslenkung würde sofort abgewürgt.

Entweder man zeichnet eine sinnvolle "Welle" hin, eine Welle die auch die Ausbreitungsformen (kugelig oder so) mit berücksichtigt, oder man sagt dass es sich um eine Welle handelt die an einer Grenzschicht entlang schleicht.
Dann aber mit einer nichts vorgaukelnder Höhe.
Hier wird man echt als ... vorgeführt.

Ob es sich um eine Grenzschichtwelle oder um eine Welle im Medium handelt ist ganz leicht zu erkennen, und zwar an ihrer Geschwindigkeit.
Die Grenzschichtwelle (Oberflächenwelle) hat die Geschwindigkeit die sich aufgrund der Materieträgheit und der Gravitationsstärke ergibt.
Denn im Prinzip ist es ein Pendel dass in eine Richtung pendelt.
Und zwar mit der Grafitationskraft- und trägheitsbedingten Geschwindigkeit.
Verändere eins davon, schon ist die Geschwindigkeit anders.
Im Medium, bei longitudinalen Druckschwankungen ist das nicht so, da spielt die Gravitationsstärke keine Rolle.


Gruss Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2012, 16:48

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Nun meine Welt.
Nimm diese, mit Federn zusammengehaltenen Latten, nimm viele solcher Elemente, fülle damit den Raun in dem der Film gedreht wurde.
Nun erzeuge an der gleichen Stelle wie im Film auch eine Transversalwelle.

Es wird nichts werden, deswegen weil es nicht geht.
...

Siehe z.B. (aus Wikipedia)

Bild

Siehe auch

Bild

und hier


Mache den Metallstab "Ist der Festkörper stab- oder plattenförmig" zu einem Festkörper der keine Oberfläche hat die hier relevant ist dann bleibt nur noch die Longitudinalschwingung übrig.
Alles andere ist Vorgauklerei und ich empfinde das als Verarsche.
Sobald die transversale Druckerei an eine Grenzfläche/Oberfläche stösst/hat ist das eine ganz andere Baustelle.


Gruss Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2012, 17:28

Chief hat geschrieben:Und weiter

Bild


Schau dir die Schwingrichtungen des Mediums im Medium genau an, sie sind alle Longitudinal.
Wenn das Medium als "Resoanzkörper" selber schwingt dann ist das eine ganz andere Baustelle, den ndann betrachtet man was ganz anderes.

Gruss Kurt
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2012, 17:45

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Und weiter

Bild


Schau dir die Schwingrichtungen des Mediums im Medium genau an, sie sind alle Longitudinal.
...

Eben nicht, die Wellen breiten sich senkrecht zur Schwingungsrichtung aus.

Siehe auch


Gezeichnete Wellen breiten sich nirgends hin aus.
Schau dir die Ausbreitungsrichtung im Medium an, nicht am Medium, z.B. wenn das Medium selber der Resonanzkörper oder so ist.

Es gibt kleine transversale Auslenkung im Medium weil sich da das Medium als Ganzes bewegen/schwingen müsste, es sind immer die direkten Nachbarn die bewegt(gestaucht/gedehnt) werden.
Und das ist eindeutig Longitudinal.
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon contravariant » Fr 12. Okt 2012, 21:43

Kurt trollt Chief. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
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Re: Wellen/Licht/Photoeffekt

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2012, 22:14

contravariant hat geschrieben:Kurt trollt Chief. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.


Ironie ist wenn man trotzden lacht, oder staunt.
Naja, mit ist das Lachen inzwischen vergangen.
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