M+G und die -Beweise-

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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 19:19

Chief hat geschrieben:
Worüber reden wir ganze Zeit? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Weisst du das immer noch nicht?
-Wir- reden darüber ob M+G mit ihrer Einrichtung die Erdrotation gemessen haben können oder nicht.

Das konnten sie nicht, denn es ist technisch unmöglich.
Worüber du redest weiss ich nicht.
Jedenfalls weichst du jeder Antwort aus die -Tacheles- zeigt.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 20:34

Chief hat geschrieben:Siehe z.B. Ashby: "... the speed of light is constant in a locally inertial frame, the Earth-Centered Inertial frame".


Das heisst dass das Licht sich so verhält als sei sein Bezug fürs Laufen an die Erde angenagelt.
Das heisst dass die Drehung der Erde beim Lichtlaufen auf der Erde keine Rolle spielt.
Das heisst dass sich das Sagnac nicht gedreht hat.
Welche Rotation wollen M+G denn dann gemessen haben?

Dass heisst dass deine Animation mit ihren weissen Linien gezeigt hat dass sie auf der Erde aufliegt.
Das heisst dass dein sich drehendes Sagnac nichts mit M+G zu tun hat, denn ihres hat sich nicht gedreht.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » So 18. Nov 2012, 21:06

Kurt hat geschrieben:Das heisst dass dein sich drehendes Sagnac nichts mit M+G zu tun hat, denn ihres hat sich nicht gedreht.

Diese einfältige Aussage zeigt nur erneut, daß Du überhaupt nichts verstehst.
Natürlich hat sich die M&G Einrichtung gedreht. Zusammen mit der Erde.

Du weißt nicht, daß Rotation eine absolute Bewegung ist, welche man auch messen kann.
Am einfachsten mit einem Foucaultschen Pendel, mit einem mechanischen Kreisel, mit einem Laserkreisel oder mit einer M&G-Apparatur.
Keines dieser Meßmittel benötigt einen Nullbezug.

Deine Enthaltung in physikalischen Dingen wäre weise.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 21:13

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:..denn ihres hat sich nicht gedreht

Doch!


Das du das nicht verstehst bzw. verstehen willst, das war klar.
Denn dann hättest du Punkt 3 zugeben müssen (Sagnac misst nur Drehungen gegen die Erdoberfläche).
So willst du dich wieder lieber aus der Zustimmung stehlen.

Eine kleine Frage dazu: hat sich das Sagnac von M+G gegen die Erdoberfläche gedreht oder nicht?

Du kannst meine Einschätzung von dir entkräften wenn du zeigts wie sie gemessen haben wollen.
Das Gedankenexperiment ist weiter oben gesetzt.

Fang mit dem Abstimmen der vier Halbspiegel (Einrichten kleiner Lichtkreis) an.
Ich will jeden Schritt erklärt haben.
Denn anders ist deiner Ausweichthematik nicht beizukommen.

Also schauma mal ob du es fertig bringst, aus der Strichlage allein, sagen zu können ob sich das Labor dreht oder nicht.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » So 18. Nov 2012, 21:34

Kurt hat geschrieben: Denn dann hättest du Punkt 3 zugeben müssen (Sagnac misst nur Drehungen gegen die Erdoberfläche).

Siehst du, wieder der gleiche Blödsinn.
Sagnac mißt absolute Rotation; genau wie MG.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 21:46

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Denn dann hättest du Punkt 3 zugeben müssen (Sagnac misst nur Drehungen gegen die Erdoberfläche).

Siehst du, wieder der gleiche Blödsinn.
Sagnac mißt absolute Rotation; genau wie MG.
.
.


Wie denn?
Bewertet Sagnac das in ihm laufende Licht oder nicht?
Wenn ja, dann musst du schon erklären wie es absolute Rotation messen können soll.


Sagnac mißt absolute Rotation; genau wie MG.

Sie konnten die Erdrotation nicht messen weil:

a' sie keinen Nullbezug hatten (Erde ist nur schwer anzuhalten)
b' die Beziehung des verwendete kleine Kreis zum grossen Kreis nicht bekannt war (darum auch kein Ersatznullpunkt gegeben war).
c' Sagnac, die Art die sie verwendet haben, nur Drehungen gegen den Lichtleitbezug messen kann (dieser ist aber mit der Erde identisch, dreht mit).


Es sind drei Gründe die stechen, du kannst keinen davon widerlegen.

Das Experiment wartet immer noch auf dich, es wurde für dich in die Welt gesetzt.
Traust du dich ran oder nicht!

.
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Zuletzt geändert von Kurt am So 18. Nov 2012, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 21:48

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Eine kleine Frage dazu: hat sich das Sagnac von M+G gegen die Erdoberfläche gedreht oder nicht?
...

xxx :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Wieso sollte sich da etwas gegen die Erdoberfläche drehen? :? :? :? :? :? :? :?


Tja, das ist aber Vorausssetzung damit das verwendte Sagnac was messen kann.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 22:20

Chief hat geschrieben:
Wie kommst du auf diese unsinnige Behauptung? :? :? :?


Warum sollte sie unsinnig sein.
Sie beruht auf bekannten Umständen.

- alle Mesungen die zur LG - Bestimmung durchgeführt wurde haben gezeigt dass in jede Richtung (auf der Erdoberfläche) gleiches Verhalten herrscht.
- Versuche mit bewegten Lichtquellen haben gezeigt dass die Geschwindigkeit der Quelle keinen Einfluss auf das Lichtlaufen (wiederum auf der Erdoberfläche) hat.
- Alle Messungen haben gezeigt dass die Geschwindigkeit des Empfängers keinen Einfluss auf das Lichtlaufverhalten hat.
- MMI's haben gezeigt dass keinerlei Richtungsabhängigkeit (der kleine vorhandne Rest sei ignoriert) auf der Erdoberfläche vorhanden ist.
- GPS würde nicht funktionieren wenn irgendeine Abweichung von "Licht läuft im Kordinatensystem vom GPS welches an der Erde angenagelt ist" vorhanden wäre.
Das bedeutet dass sich der Lichtleitbezug mit der Erde mitdreht, also von ihr dominiert/bestimmt wird.

- Fizeau hat mit seine Wasserrohren gezeigt dass es zu eine Mischung der beiden Materiebezüge (Masse der Erde und Masse des Wassers auch in Abhängigkeit der jeweiligen Nähe zum Lichtweg) kommt.
Also ist wiederum gezeigt dass Materie einen Einfluss auf die Bezugsbildung fürs Lichtlaufen ausübt.

- die Sternenaberration zeigt das Licht, wenn es in den Einflussbereich der Erde kommt, seine "Richtung" ändert, also -mitgenommen/abgelenkt- wird.

- Gravitationslinsen zeigen dass die Masse grosser Körper (SL, Galaxien usw.) einen Einfluss auf die Lichtbahn hat, also das Licht wiederum im Bezug dieser Massen läuft.

Das Sagnacinterferometer benutzt Licht um die Lageänderung der beiden Lichtwege zu erkennen.
Deshalb kann es auch Rotation erkennen, denn die Lichtlaufstrecken verändern (verlängern/verkürzen) sich dadurch.
Das verwendete Licht folgt dabei dem Bezug der gerade herrscht, also dem Bezug den die Erde bereitstellt.
Somit kann es nur auf diesen Bezug reagieren und nur Drehungen messen die gegen diesen Bezug gerichtet sind.

Das bedeutet dass ein typisches Sagnac nur dann messen kann wenn es sich gegen die Erde dreht.
Andersrum heisst das das es keine Absolutdrehung erkennen kann.
Denn es ist auf Licht fixiert und dieses folgt dem localem Bezug.
Ob sich die Erde dabei dreht oder nicht ist egal.


Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 22:44

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Wie kommst du auf diese unsinnige Behauptung? :? :? :?


Warum sollte sie unsinnig sein.
Sie beruht auf bekannten Umständen.
...

Sie beruht auf schwachsinnigen Behauptungen (siehe z.B. Ashby und GPS)!


Was ist an dem was ich geschrieben habe unrichtig?
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 18. Nov 2012, 23:23

Chief hat geschrieben:Richtig ist dass sich das Licht im nichtrotierenden Koordinatensystem des Erdmittelpunkts konstant ausbreitet! Alles andere ist falsch!


Richtig ist dass du das falsch siehst.
Wäre es so wie du sagst dann würde GPS nicht funktionieren.
Also rotiert das Koordinatensystem das GPS verwendet mit der Erde mit, und damit der Lichtleitbezug.
Somit sind alle anderen Punkte die ich angeschrieben habe zutreffend.

Naja, du solltest halt deine Meinung doch mal überdenken.
Denn sie kann nicht richtig sein.

Oder hast du überall noch ein c' parat.

Das hilft aber auch nichts denn das von M+G verwendete Sgnac ruht gegen die Erde, kann also keine Rotation der Erde feststellen.
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