Allexpansion/Expansion im all

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Mi 28. Sep 2011, 21:49

All hat geschrieben:Ich für mich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass wir lediglich funktionieren.


natürlich, was denn sonnst?

All hat geschrieben:Das Universum zum Beispiel funktioniert nicht in diesem Sinne, es ist einfach da.


Doch, es funktioniert genau so wie wir, es sind die gleichen, die absolut gleichen Gesetze die da werkeln.

All hat geschrieben:Wenn es nach gewissen Prinzipien funktionieren müsste, wie wir, dann wäre es nicht existent, inklusive der Vielfalt die es auf der Erde gibt.


Nein, gerade weil es so funktioniert wie es funktioniert sind wir hier.
Es gibt keine andere Erklärung für unser Vorhandensein.

Die Vielfalt ist leicht zu erklären.
Nehme eine 1, das Naturgesetz.
Teile es durch etwas das noch nicht vorhanden ist, teile es durch Null.

Das Ergebnis ist das was ist!


Gruss Kurt


PS: es wurde nicht durch Null geteilt, sondern durch eine ungeheuer kleine Zahl > 0

Ohne das wir die Natur, ihr Werkeln verstehen, gehts nicht.
Das "Werkeln" der Natur ist das Händeln des Jetztzustandes.
Denn es existiert sonnst keiner.
Ohne diese Einsicht ist es unmöglich die "Natur" zu verstehen, von Begreifen ist eh nicht die Rede.
Denn dazu müsste man in der Lage sein unser All zu simulieren.
Naja, das geht halt nicht so einfach!
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Mi 28. Sep 2011, 22:05

Gerhard Kemme hat geschrieben:Da sei nicht zu schnell mit Deinen Aussagen - meine ich. Ich kenne es eigentlich so, dass bereits ein Vorwissen vorhanden ist, d.h. es existieren Theorien, die fehlerhaft sind, wie Prototypen eines Automobils - darauf baut der Physiker dann auf. Nimm das Phänomen Schall, da gibt es vier Bedingungen, zu denen eine umfassende Erklärung zu finden ist:


    Konstante Schallgeschwindigkeit
    Wind erzeugt keinen deutlichen Schall
    Bewegung eines Objektes mit Schallgeschwindigkeit erzeugt Geräusch
    Stark beschleunigte Bewegung einer Membran ohne hohe Endgeschwindigkeit erzeugt Schall

Nach vielen Überlegungen komme ich zu dem Ergebnis:

    So bleiben abschließend zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Schallerzeugung:
    Man hört nur einen Ton, wenn die Auslenkung mit Schallgeschwindigkeit oder mit mehr als Schallgeschwindigkeit erfolgt
    oder wenn
    die Auslenkung mit großer Beschleunigung erfolgt.

Es kommt vermutlich darauf an, dass durch hohe Geschwindigkeit oder große Beschleunigung des Schallerzeugers die Teilchen des Mediums sehr stark komprimiert werden und dann unter Energiefreisetzung solche Schallmauer durchbrochen wird. Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung zu einer solchen Schallmauer führt, da nicht nur die Massenträgheit der Teilchen direkt vor der auslenkenden Membran zu überwinden ist, sondern auch die Massen der Teilchen weit vor der Membran zu beschleunigen sind.


Hallo Gerhard, das lässt sich nicht aufrechterhalten.
Wenn das so wäre dann wäre kein leiser Schall möglich.
Es würde immer eine Menge Licht (Synchrotronstrahlung) freigesetzt werden.


Man hört nur einen Ton, wenn die Auslenkung mit Schallgeschwindigkeit oder mit mehr als Schallgeschwindigkeit erfolgt


Da liegt ein fataler Fehler begraben!!
Einen Ton hört man erst wenn sich eine Wiederholung eingestellt hat.
Wenn eine "Frequenz" vorliegt.
Dabei ist es unerheblich wie gross die Amplitude ist.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon All » Do 29. Sep 2011, 08:52

xx
Zuletzt geändert von All am Mi 7. Dez 2016, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Mordred » Do 29. Sep 2011, 15:29

alles Evolution....
Materielle Evolution:
Freie (durch den Urknall befreite) Energie > erste Verbindungen zu Materie (wegen mir Quarks), Hadronen, Leptonen etc. Wasserstoff bis Eisen etc. Neutronensterne bis Uran, etc. Enstadium schwarzer Stern. (kalte tote höchstverdichtete Masse, rotierend bis alle kinetisch gewandelte restenergie abgebaut ist. Das wars dann evolutionär für das materielle Universum.

Geistige Evolution:
Stufe 1: Geist kaum vorhanden (wie reines Wasser), ...> erste Verbindungen zu Leben, Geist kann, einfahren> LebensErfahrung ström(T)en ins "Wasser" zurück und reichern den Geist langsam aber kontinuierlich mit LebensErfahrung an.
Stufe 2: Bewusstes Leben entwickelt sich, stirbt, reichert den Geist langsam aber kontinuierlich mit LebensErfahrung an.
Stufe 3: SelbstBewusstes Leben entwickelt sich, stirbt, reichert nun den Geist langsam aber kontinuierlich mit bewusstsein an.
Stufe 4: Der universelle Geist wird sich seiner Selbst bewusst.

Ende, in einem materiell/energetisch toten Universum verbleibt ein sich selbst bewusster Geist. Wer mag, könnte dann Gott dazu sagen, ...und letztlich wären wir alle TeiL davon.

Gruß Mordred

Bewusstes Leben entwickelt sich, stirbt, reichert den Geist langsam aber kontinuierlich mit LebensErfahrung an.


N:sammeln von
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Do 29. Sep 2011, 18:49

All hat geschrieben:Hallo,

das was ihr hier insgesamt macht, ist doch ein vermengen von Physik und Philosphie. Das sollte man schon trennen.

Machts gut.

Gruß

All


Wieso?
Wieso soll die Vermengung nicht gut sein?
Erst sie bietet die Voraussetzung des Weiterkommens.
Philosophie allein, Erstellen von Gedanken, ohne Anwendung und Test in der Physik ist wie Laufen im Kreis.

Wieso -Machts gut-? was passt nicht?

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Do 29. Sep 2011, 21:19

Mordred hat geschrieben:alles Evolution....
Materielle Evolution:
Freie (durch den Urknall befreite) Energie


So ein Ding existiert nicht.
Auch ein Urknall hat nie stattgefunden.

Mordred hat geschrieben:> erste Verbindungen zu Materie


Etwas das nicht ist kann sich auch mit nichts verbinden.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 30. Sep 2011, 15:01

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Da sei nicht zu schnell mit Deinen Aussagen - meine ich. Ich kenne es eigentlich so, dass bereits ein Vorwissen vorhanden ist, d.h. es existieren Theorien, die fehlerhaft sind, wie Prototypen eines Automobils - darauf baut der Physiker dann auf. Nimm das Phänomen Schall, da gibt es vier Bedingungen, zu denen eine umfassende Erklärung zu finden ist:


    Konstante Schallgeschwindigkeit
    Wind erzeugt keinen deutlichen Schall
    Bewegung eines Objektes mit Schallgeschwindigkeit erzeugt Geräusch
    Stark beschleunigte Bewegung einer Membran ohne hohe Endgeschwindigkeit erzeugt Schall

Nach vielen Überlegungen komme ich zu dem Ergebnis:

    So bleiben abschließend zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Schallerzeugung:
    Man hört nur einen Ton, wenn die Auslenkung mit Schallgeschwindigkeit oder mit mehr als Schallgeschwindigkeit erfolgt
    oder wenn
    die Auslenkung mit großer Beschleunigung erfolgt.

Es kommt vermutlich darauf an, dass durch hohe Geschwindigkeit oder große Beschleunigung des Schallerzeugers die Teilchen des Mediums sehr stark komprimiert werden und dann unter Energiefreisetzung solche Schallmauer durchbrochen wird. Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung zu einer solchen Schallmauer führt, da nicht nur die Massenträgheit der Teilchen direkt vor der auslenkenden Membran zu überwinden ist, sondern auch die Massen der Teilchen weit vor der Membran zu beschleunigen sind.


Hallo Gerhard, das lässt sich nicht aufrechterhalten.
Wenn das so wäre dann wäre kein leiser Schall möglich.
Es würde immer eine Menge Licht (Synchrotronstrahlung) freigesetzt werden.


Wir hatten das (Unter-)Thema wie Theorien entstehen - und ich hatte hier das Beispiel Schall gebracht, um meine Ansicht dazu in die Debatte zu bringen, d.h. es existiert ein - öffentliches - Vorwissen, welches allerdings nicht in allen Teilen befriedigend ist - dann wird nachgedacht und experimentiert und man kommt auf eine "bessere" Theorie. Wenn Dir diese "bessere" Theorie zum Schall nicht gefällt, dann wäre es natürlich schön, wenn Du Deine Einsichten dazu detaillierter darstellen würdest und insbesondere, wie du darauf kommst, dass dann kein "leiser Schall" möglich wäre. Warum sollte eine Auslenkung mit weniger Beschleunigung oder mit einer kleineren Membran nicht zu einem leiseren Schall führen.
Kurt hat geschrieben:
Man hört nur einen Ton, wenn die Auslenkung mit Schallgeschwindigkeit oder mit mehr als Schallgeschwindigkeit erfolgt


Da liegt ein fataler Fehler begraben!!
Einen Ton hört man erst wenn sich eine Wiederholung eingestellt hat.
Wenn eine "Frequenz" vorliegt.
Dabei ist es unerheblich wie gross die Amplitude ist.


Das wird etwas spitzfindig - gemeint ist natürlich, dass man überhaupt etwas hört, z.B. Geräusch, Ton, Knall.
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Fr 30. Sep 2011, 20:34

Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn Dir diese "bessere" Theorie zum Schall nicht gefällt, dann wäre es natürlich schön, wenn Du Deine Einsichten dazu detaillierter darstellen würdest und insbesondere, wie du darauf kommst, dass dann kein "leiser Schall" möglich wäre. Warum sollte eine Auslenkung mit weniger Beschleunigung oder mit einer kleineren Membran nicht zu einem leiseren Schall führen.



Weil du dann die Geschwindigkeit nicht erreichst die notwendig wäre um das hier zu ermöglichen.


Es kommt vermutlich darauf an, dass durch hohe Geschwindigkeit oder große Beschleunigung des Schallerzeugers die Teilchen des Mediums sehr stark komprimiert werden und dann unter Energiefreisetzung solche Schallmauer durchbrochen wird. Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung zu einer solchen Schallmauer führt, da nicht nur die Massenträgheit der Teilchen direkt vor der auslenkenden Membran zu überwinden ist, sondern auch die Massen der Teilchen weit vor der Membran zu beschleunigen sind.


Nimm mal ein 100Hz Signal, eine saubere Sinusschwingung.
Wo/wie willst du die Geschwindigkeiten erreichen die grösser als die 330 m/sec sind.
Bedenke! Es ist ein Sinussignal!
Und dieses Sinussignal hat keine Stufung die auf eine "Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung" hindeutet.
Wenn du argumentierst dass da ja nicht sichtbar ist weil zu schnell, dann musst du erklären wieso du keine Synchrotronstrahlung (Bremsstrahlung usw.) siehst.
Denn die entsteht unweigerlich wenn Elektronen stark beschleunigt werden.
Das ist notwendig wenn du von "eine hohe kurzzeitige Beschleunigung" sprichst.
Es passt also nicht zusammen.

mit weniger Beschleunigung oder mit einer kleineren Membran nicht zu einem leiseren Schall führen


Auch eine grosse Membrane erzeugt sehr leisen Schall, und eine ganze Wand erzeugt Infraschall, und den sogar sinusförmig.


Gruss kurt
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 1. Okt 2011, 18:50

Kurt hat geschrieben:
Es kommt vermutlich darauf an, dass durch hohe Geschwindigkeit oder große Beschleunigung des Schallerzeugers die Teilchen des Mediums sehr stark komprimiert werden und dann unter Energiefreisetzung solche Schallmauer durchbrochen wird. Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung zu einer solchen Schallmauer führt, da nicht nur die Massenträgheit der Teilchen direkt vor der auslenkenden Membran zu überwinden ist, sondern auch die Massen der Teilchen weit vor der Membran zu beschleunigen sind.


Nimm mal ein 100Hz Signal, eine saubere Sinusschwingung.
Wo/wie willst du die Geschwindigkeiten erreichen die grösser als die 330 m/sec sind.
Bedenke! Es ist ein Sinussignal!
Und dieses Sinussignal hat keine Stufung die auf eine "Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung" hindeutet.
Wenn du argumentierst dass da ja nicht sichtbar ist weil zu schnell, dann musst du erklären wieso du keine Synchrotronstrahlung (Bremsstrahlung usw.) siehst.
Denn die entsteht unweigerlich wenn Elektronen stark beschleunigt werden.
Das ist notwendig wenn du von "eine hohe kurzzeitige Beschleunigung" sprichst.
Es passt also nicht zusammen.


Es geht um Schall als Beispiel für Theorien über Erscheinungen in der Natur. Nimm Dein 100Hz-Sinus-Signal und gib es auf einen Lautsprecher mit einem Hub der Membran von 1cm - dann wird zweifelsohne keine Momentangeschwindigkeit von 333 m/s oder darüber erreicht - somit tritt die zweite von mir erwähnte Möglichkeit in Kraft, d.h. es ist die Frage, ob eine hohe Beschleunigung erreicht wird. Da bitte ich allerdings um Rechnung - und die ergibt zumindest nach Überschlagsrechnung Beschleunigungswerte um a=3943 m/s², was ziemlich hoch wäre, da Fallbeschleunigung und Rennwagen ungefähr 10 m/s² hätten. Bedenke bitte, dass sich der Weg "s" der Lautsprecher-Membran im Takt Deines Sinussignals bewegt und Du auf die Momentangeschwindigkeiten per 1. Ableitung und auf die Beschleunigung per 2. Ableitung kommst. Die Ableitungen jeweils mit Kettenregel.

Also bleibt die Aussage, dass der Schall eines Lautsprechers durch die hohe Beschleunigung der Membran entsteht.
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Sa 1. Okt 2011, 21:43

Gerhard Kemme hat geschrieben:...
Also bleibt die Aussage, dass der Schall eines Lautsprechers durch die hohe Beschleunigung der Membran entsteht.


Du hast keine Geschwindigkeitsänderung die grösser als die Schallgeschwindigkeit ist, wo soll die denn herkommen.
Das geht nur wenn du ein Nichtsinussignal verwendest.
Beim Sinussignal ist die grösste Beschleunigung bei den Umkehrpunkten.
Die dauern (bei den 100 Hz) so um die 1..2 msec.
Und da bewegt sich die Membrane nur ein paar mm.
Also ist nichts mit grosser Beschleunigung.
Es kann also zu keinem "Durchbruch" der -Mauer- kommen.

Es geht kein Weg vorbei, Schall entsteht nicht nur durch hohe Beschleunigung, sondern durch longitudinales Weiterreichen von Zustandsänderungen der beteiligten Moleküle.
Es ist eine reine "Drucksache", sonnst nichts.
Wie diese Druckänderungen erbracht werden spielt keine Rolle, auch nicht deren Amplitude.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 13195
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste