Allexpansion/Expansion im all

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Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » So 25. Sep 2011, 18:49

Warum wird immer Gravitation als beeinflussendes Element bei der Entwickung unseres Alls hergenommen.
Das ist doch überhaupt nicht der Fall!

Gruss Kurt
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Mo 26. Sep 2011, 21:07

Kurt hat geschrieben:Warum wird immer Gravitation als beeinflussendes Element bei der Entwickung unseres Alls hergenommen.
Das ist doch überhaupt nicht der Fall!

Gruss Kurt


War wohl zu kurz.
Hallo Leser, es geht um die Aussage das sich das All wegen der Gravitation zusammenziehen müsste,
dass nur eine -übermächtige- Expansion dies verhindern könne.
Daraus entweder nur eine Rückkehr zum "Urknall, oder eine -ewige- Ausdehnung sein kann.

Die Gravitation kann das nicht und hat auch nichts damit zu tun, so die/meine Behauptung.
Auch die beiden Annahmen treffen nicht zu.

Gruss Kurt
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Di 27. Sep 2011, 19:21

Kurt hat geschrieben:Die Gravitation kann das nicht und hat auch nichts damit zu tun, so die/meine Behauptung.


-----------------------------------------------x-------------------------------------------------
Das x ist der Bereich (hier 1d) unseres Alls den wir einsehen können.


Hier leicht vergrössert

----------------------------xxxxxxxxxxxxxxxxx----------------------------------

Links und rechts davon, und auch im x, wirkt Gravitation.
Es ist dabei unerheblich ob man von Anziehung, oder dem was ist, Eigenbeschleunigung, ausgeht.

Es gibt keinen Grund wieso sich dieser Bereich, die x, unser für uns sichtbarer Allbereich, anders verhalten sollte wie die beidseitigen.
Die Vorstellung dass sich das All ja wegen der Gravitation zusammenziehen muss, es sei denn die Fluchtgeschwindigkeit der Materie sei -grösser-, entbehrt jeder Grundlage.

Das macht den Weg frei für bessere Überlegungen in Bezug zur Rotverschiebung.
Man kann sogar annehmen dass sich die fernenen Galaxien, die die stark rotverschoben sind, nicht wegbewegen, sondern auf uns zubewegen.

Dazu ist lediglich ein anderes Schwingungsverhalten der "damaligen" Materie anzunehmen.
Und das lässt sich mit dem "Alldruck", also der (damaligen) Dichte, also der Alloszillation, erklären.

Es gibt also mehrere Wege die nach "Rom" führen.


Gruss Kurt
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Di 27. Sep 2011, 22:11

Kurt hat geschrieben:

Hier leicht vergrössert

----------------------------xxxxxxxxxxxxxxxxx----------------------------------



Die Hintergrundstrahlung wird als Reliqt des Urknalls, 300.000 Jahre danach, bezichtigt.
Wenn etwas so lange unterwegs ist dann ist es schon längts entfleucht.
Sie ist aber immer noch da!
Was also ist die logische Erklärung dafür.
Die HS ist Licht das von innerhalb und ausserhalb unseres, uns einsehbaren, Alls stammt.

Sie ist deswegen so homogen weil der Bereich aus dem sie stammt viel mehr Materie enhält als der Bereich den wir einsehen.
Die -Ungereimtheiten- können durchaus von grossen Strukturen stammen, auch grosse Gasfelder wirken da sicherlich mit.

Das All auf den uns einsehbaren Teil zu begrenzen ist ein grober Fehler!


Gruss Kurt
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Di 27. Sep 2011, 22:54

Kurt hat geschrieben:

Hier leicht vergrössert

----------------------------xxxxxxxxxxxxxxxxx----------------------------------



So wie es keinen Zusammenhang mit der Gravitation gibt, so ähnlich ist es auch mit der Rotverschiebung.
Je nach Betrachtungsweise zeigt sie Expansion oder auch das Gegenteil.
Die -Weise- ist ganz einfach, Betrachtung eines Luftballons reicht ev. schon aus.

Vielleicht findet sich jemand der -mitphilosophiert-.
Oder ist euch das zu suspekt, zu weit von der -offiziellen- Physik entfernt?


Gruss Kurt


Es gibt noch mehr Themen die auf die "Schlachtbank" gehören.
Alberts Photoeffekt ist so ein Kandidat.
Aber das hab ich ja schon öfters (erfolglos) versucht.

Achja, der Beitrag wurde mit Neutrinos übermittelt, er ist/war schon da bevor er geschrieben wurde.
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon All » Mi 28. Sep 2011, 00:38

xx
Zuletzt geändert von All am Mi 7. Dez 2016, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 28. Sep 2011, 18:24

Kurt hat geschrieben:Warum wird immer Gravitation als beeinflussendes Element bei der Entwickung unseres Alls hergenommen.
Das ist doch überhaupt nicht der Fall!


Warum kreisen Satelliten um die Erde oder die Planeten um die Sonne? Weil einerseits die Trägheitskraft und andererseits die Gravitation wirken und somit die Kreisbahn zustande kommt.
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 28. Sep 2011, 19:22

All hat geschrieben:Aber, welche gemeinsame Grundlagen haben wir denn, um eine sinnvolle philosophische Diskussion zu führen?

Um eine sinnvolle Diskussion zu führen, müßte man sich kennen. So wirkt auf mich doch alles ziemlich ideologisch und interessengeleitet. Nach meiner Erfahrung bedarf es eines gemeinsamen Grundkonzeptes, um auf solcher Basis Gespräche führen zu können.
All hat geschrieben:Ich stufe diese Auslegungen so ein, dass grundsätzlich alles was wir aus der Wahrnehmung ableiten, real so nicht existiert. Was real so nicht existiert, kann zwangsläufig auch gar nicht bewiesen werden.
Realitäten sind möglicherweise Produkte dessen, was uns der “Geist“ innerhalb seiner subjektiven Erfassungsweise vormacht. Wir können maximal alles nur deuten. Eine Deutung ist aber doch nur ein grobe Richtungsvorgabe, nichts reales Beständiges. Wir haben nach meiner Ansicht ein falsches Verständnis für Realität. Das schließt das Sein mit ein.

Das sind viele Aussagen, die dann letzten Endes immer auf den Punkt führen, dass "man" nix machen kann - allerdings wird dann von den Wissenschaftlern solch ein Medium wie das Internet doch gut beherrscht und über uns fliegen Flugzeuge. So haben wir eine Seinsumgebung in der wir uns bewegen und wissen, dass es viele Betrachtungsebenen gibt:

    Textverarbeitung
    Darstellung alphanumerischer Zeichen
    Darstellung von Pixel per Maschinencode
    Elektronik eines Motherboards des Rechners
    Digitale Funktionsweise eines Schaltwerkes
    Funktionsweise elektronischer Bauelemende wie Transistor etc.
    Freie Elektronen in der Leitungsbahn
    Atome
    Atomhülle
    Elektronen
    und so weiter

So werden wir auch in der Ontologie - der Lehre des Seins - viele Ebenen und Fragen finden, die wir allerdings nicht alle gleichzeitig erörtern können. Letzten Endes werden "wir" Menschen das tun, was letzten Endes Nutzen bringt oder worauf wir "Bock" haben. Was soll alles philosophieren über Realität, wenn du nackt im schneebedeckten winterlichen Wald leben sollst - ich kenne das - dann wirst du einen Schlafsack und Kleidung, die von Ingenieuren mit Hilfe von Textilmaschinen hergestellt worden sind, sehr zu schätzen wissen.
All hat geschrieben:Was haben denn Physiker gemacht? Sie haben gemeinsame Anfangspunkte (Axiome) gesetzt auf die sie aufgebaut haben. Anders kann eine philosophische Erarbeitung des Universums auch nicht erfolgen.


Da sei nicht zu schnell mit Deinen Aussagen - meine ich. Ich kenne es eigentlich so, dass bereits ein Vorwissen vorhanden ist, d.h. es existieren Theorien, die fehlerhaft sind, wie Prototypen eines Automobils - darauf baut der Physiker dann auf. Nimm das Phänomen Schall, da gibt es vier Bedingungen, zu denen eine umfassende Erklärung zu finden ist:


    Konstante Schallgeschwindigkeit
    Wind erzeugt keinen deutlichen Schall
    Bewegung eines Objektes mit Schallgeschwindigkeit erzeugt Geräusch
    Stark beschleunigte Bewegung einer Membran ohne hohe Endgeschwindigkeit erzeugt Schall

Nach vielen Überlegungen komme ich zu dem Ergebnis:

    So bleiben abschließend zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Schallerzeugung:
    Man hört nur einen Ton, wenn die Auslenkung mit Schallgeschwindigkeit oder mit mehr als Schallgeschwindigkeit erfolgt
    oder wenn
    die Auslenkung mit großer Beschleunigung erfolgt.

Es kommt vermutlich darauf an, dass durch hohe Geschwindigkeit oder große Beschleunigung des Schallerzeugers die Teilchen des Mediums sehr stark komprimiert werden und dann unter Energiefreisetzung solche Schallmauer durchbrochen wird. Wobei auch eine hohe kurzzeitige Beschleunigung zu einer solchen Schallmauer führt, da nicht nur die Massenträgheit der Teilchen direkt vor der auslenkenden Membran zu überwinden ist, sondern auch die Massen der Teilchen weit vor der Membran zu beschleunigen sind.
All hat geschrieben:Schon allein die Frage sollte vorab geklärt sein, ob der Geist vom Körper getrennt zu sehen ist.

Wieder geht es um die Betrachtungsebenen - man könnte sagen, dass Körper und Geist wie Hardware und Software sind, d.h. die Informationsverarbeitung findet in irgendwelchen Organen statt. Wozu machen wir das alles - wir wollen durch Nutzung und Schaffung eines "geistigen Überbaus" die Natur nutzbar machen.
All hat geschrieben:Ich für mich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass wir lediglich funktionieren. Das Universum zum Beispiel funktioniert nicht in diesem Sinne, es ist einfach da. Wenn es nach gewissen Prinzipien funktionieren müsste, wie wir, dann wäre es nicht existent, inklusive der Vielfalt die es auf der Erde gibt.

Da kann man tausende entsprechende Aussagen machen, d.h. der eine sagt dies und der andere jenes - worauf es ankommt sind Begründung und Überzeugungskraft des Gesagten. Wenn man den Begriff "Gott" einführt, dann wären die Aussagen völlig anders.
All hat geschrieben:Aber mal zur Gravitation:
Was ist denn wenn es keine Gravitation gibt? Was ist, wenn alles nur fließt? Was ist, wenn alles nur Verschiebungen von Dichten sind. Was ist, wenn es für uns nur messbare Dichten und nicht messbare Dichten gibt. Dann leiten wir doch aus diesen Dichten alles mögliche ab.

Wir sind nicht auf den Stand der Kreatur - sondern nutzen einen unermesslichen Kosmos von Wissen. Verbal kann man alles notieren - es ist nun einmal so, dass hier im deutschsprachigen Raum und auch sonstwo in West-Europa und USA bestimmte Begrifflichkeiten, z.B. Gravitation, existieren und mit solchen Begriffen erfolgreich gearbeitet wird. Das wird sehr ideologisch, wenn der eine Gravitation oder Dichte sagt - und der andere sagt, es gibt weder Gravitation noch Dichte, d.h. es geht um eine zwischenmenschliche Situation mit entgegengesetzten Interessensphären - würde der eine "Monitor" sagen, dann würde der andere sagen, dass es keine "Monitore" geben würde - somit wäre keine gemeinsame Kommunikationsebene vorhanden.
All hat geschrieben:Was ist, wenn wir sogar Werkzeuge erfinden, die in der Natur ebenfalls nicht existieren, so etwas wie Dimensionen, ja was ist denn dann?

Die geistigen Instrumente, die der Mensch benutzt, sind meistens in der Natur nicht vorhanden, d.h. es handelt sich um Abbildungen oder Modelle, durch welche die Natur auf die Verständnisebene des Menschen abgebildet wird - so dass er durch dieses Verständnis der Natur die Natur nutzbar machen oder zumindest begreifbar machen kann.
So wird man in der Natur Punkte, Ebenen, Räume und vierdimensionale Hyperräume finden - und damit man damit umgehen kann - wird euklidsche Geometrie betrieben.
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Mi 28. Sep 2011, 21:32

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum wird immer Gravitation als beeinflussendes Element bei der Entwickung unseres Alls hergenommen.
Das ist doch überhaupt nicht der Fall!


Warum kreisen Satelliten um die Erde oder die Planeten um die Sonne? Weil einerseits die Trägheitskraft und andererseits die Gravitation wirken und somit die Kreisbahn zustande kommt.


Hallo Gerhard, selbstverständlich.

Es geht aber nicht um die um die Sonne kreisende Erde, sondern darum was uns die "Physiker" zum All vorsagen.
Vorsagen dass sich das All ja zusammenziehen muss (wenn die Expansion nicht stärker ist) weil es Gravitation gibt.

Dabei wird angenommen dass das All so gross ist wie wir es ersehen, Materie nur in diesem Bereich existiert.
Bei diesen Annahmen ist es selbstverständlich dass alles früher oder später auf einen Punkt zusammenrumpelt, es sei denn die Fliehkraft ist stärker.
Das heisst dann: ewige Expansion".

Beides ist naiv gedacht.
So naiv dass es mir schwer fällt keine "unpassenden" Worte zu wählen.

Analogie zu meinen Strichen.

Nimm die Erde, bring sie innerhalb der Sonne unter, lass sie einfach stehen.
Dann sag oder bedenke wohin sie triftet.

Triftet sie nach innen, zum Mittelpunkt, oder nach aussen zur Oberfläche.
Denn: da wo sie sich befindet wirkt die Masse, ihre Gravitation, die zum Mittelpunkt hin vorhanden ist, und die Masse/Gravitation die zur Oberfläche hin ist.
Sie wird vielleicht dahin triften wo die meisste Masse sich befindet.

Nun da Ganze auf unser All umgelegt:
Innerhalb des uns einsichtigen/ersichtlichen Allbereiches befindet sich Masse, all die vielen Galaxien und Supergalaxienhaufen.

Ausserhalb des uns einsehbaren Alls befindet sich Masse, all die uns nicht ersichtlichen Galaxieen und Supergalaxiehaufen.

Warum sollte sich ausgerechnet der uns einsehbare Teil des Alls zusammenziehen?

Er unterliegt den gleichen Gesetzen wie die anderen Galaxien und... auch!
Und das heisst halt dass die Gravitation der Massen die sich innerhalb des uns...
und die Gravitation der Materie des sich ausserhalb..des uns... wirken.

Also: warum sollte sich der uns einsichtige Bereich anders verhalten als es überall ist??


Gruss Kurt
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Re: Allexpansion/Expansion im all

Beitragvon Kurt » Mi 28. Sep 2011, 21:36

All hat geschrieben:Was ist, wenn wir sogar Werkzeuge erfinden, die in der Natur ebenfalls nicht existieren, so etwas wie Dimensionen, ja was ist denn dann?


All, dann haben wir das was wir haben.
Eine undurchschaubare Physik die sich in manchen Bereichen durch logikferne Postulate und Fremdsprachen (Mathematik) auszeichnet.
Die die Logik weggeworfen hat weil Elemente eingezogen sind die in der Physik nichts zu suchen haben.

Gruss Kurt


Ps: ich verweise auf meine SIG
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