Die Verschwörung in der Physik

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Britta » Di 7. Dez 2010, 12:46

Hannes hat geschrieben:Hallo Britta !
Mit Menschen, die an dumme Dinge glauben, dumme Dinge sagen und dumme Dinge tun, waren die Kritiker gemeint.

Ja, gemeint und gesagt sind eben zwei verschiedene Sachen !
Du solltest dich bei den hochgelehrten Herren entschuldigen, nicht bei mir !

Hannes


Ich muß mich nicht entschuldigen und ich habe mich auch bei dir nicht entschuldigt. Ich habe dich lediglich auf einen Verständnisfehler hingewiesen. Du solltest den Text nochmal genau lesen, denn es geht schon klar daraus hervor, wer gemeint ist.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Britta » Di 7. Dez 2010, 12:54

Mordred hat geschrieben:@Britta
Britta hat geschrieben: Die Kritik tritt eh auf der Stelle und immer nur ein und dieselben Argumente zu wiederholen ist langweilig. Sie hätten sich interessanteren Dingen zuwenden können.

Die SRT tritt eh auf der Stelle und immer nur ein und dieselben Argumente zu wiederholen ist langweilig. Sie hätten sich interessanteren Dingen zuwenden können. :mrgreen:
Britta hat geschrieben: Mit Menschen, die an dumme Dinge glauben, dumme Dinge sagen und dumme Dinge tun, waren die Kritiker gemeint.
Um 5 Tonnen auf 5 Meter zu halten benötigt es einen Innenraumdruck von 500mBar....
L.O.L.


Weißt du Mordred, du bist der Untergang der Kritik, denn dein Unverstand fällt auf alle Kritiker zurück.

Und lass diese Diskussion bitte im TAO Thread. Du mußt nicht alles damit zumüllen.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Hannes » Di 7. Dez 2010, 13:46

Hallo Britta !
Du solltest den Text nochmal genau lesen, denn es geht schon klar daraus hervor, wer gemeint ist.


....du meinst, wen du beschimpft hast.
Aber die Paradoxa haben nicht die armen Kritiker in die Lehrbücher geschrieben.
Das waren schon hochgelehrte Herren.
Ich bin nur froh, dass zu meiner Zeit die SRT noch sakrosankt war, sonst
hätte ich meine Examina nie fertig gebracht.
Die Kritik tritt eh auf der Stelle und immer nur ein und dieselben Argumente zu wiederholen ist langweilig. Sie hätten sich interessanteren Dingen zuwenden können

Ein Kaffeeplausch wäre angenehmer.
Mit bestem Gruß Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 7. Dez 2010, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Lothar Pernes » Di 7. Dez 2010, 14:50

Britta hat geschrieben:Die Verschwörungstheorie scheint das einzige, übrigbleibende Argument zu sein. Ich hab mir da auch schon so meine Gedanken zu gemacht.
...

Chief hat geschrieben:Was kann es sonst sein wenn man genau weiß, dass die Theorie absolut schwachsinnig ist aber weiterhin als höchste geistige Leistung aller Zeiten schon in den Kindergärten gelehrt wird? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Sehr gut, Chief. Das ist kurz und präzise die richtige Antwort.

Es kann aber durchaus auch noch etwas anderes sein als eine „Verschwörung“, nämlich ganz einfach nur ein ganz gewöhnlicher, gemeiner, krimineller Betrug nach Art „des Kaisers neue Kleider“, um sich an öffentlichen Geldern und Ämtern zu bedienen. Nach moderner Diktion könnte man das Ensemble der Betrüger auch kriminelle Vereinigung nennen. Das klingt dann schon handfester, realer und auch „faßbarer“, und nicht mehr so mysteriös, dunkel und unwirklich wie das von der Bezahlschreiberin Britta hier gern vorgeschobene Wort „Verschwörungstheorie“.
Aber ob nun Betrug oder Verschwörung, Deine Frage bringt es genau auf den Punkt:
Chief hat geschrieben:Was kann es sonst sein wenn man genau weiß, dass die Theorie absolut schwachsinnig ist aber weiterhin als höchste geistige Leistung aller Zeiten schon in den Kindergärten gelehrt wird? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Gruß L.P.
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Di 7. Dez 2010, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
Lothar Pernes
 
Beiträge: 258
Registriert: Do 18. Mär 2010, 10:19

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Mordred » Di 7. Dez 2010, 14:54

Britta hat geschrieben:Weißt du Mordred, du bist der Untergang der Kritik, denn dein Unverstand fällt auf alle Kritiker zurück.
Weißt Du Britta, wer den "Unverstand" eines einzelnen auf die Masse der Kritiker umlegt kann nicht viel mehr Grips als eine Erbse haben.

Gruß Mordred!
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 7. Dez 2010, 19:03

Lothar Pernes hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Die Verschwörungstheorie scheint das einzige, übrigbleibende Argument zu sein. Ich hab mir da auch schon so meine Gedanken zu gemacht....

Es kann aber durchaus auch noch etwas anderes sein als eine „Verschwörung“, nämlich ganz einfach nur ein ganz gewöhnlicher, gemeiner, krimineller Betrug nach Art „des Kaisers neue Kleider“, um sich an öffentlichen Geldern und Ämtern zu bedienen.

In diese Richtung haben sich anerkannte Wissenschaftler schon geäußert, wie zum Beispiel Karl Popper und einige seiner Kollegen, die offen von einer Wissenschaftsmafia sprechen, wobei sie ganz bestimmt nicht die "Verschwörungen" à la Britta meinten, die im Internet zu ihrem großen Interesse tagtäglich breitgetreten werden und wo sie sich "so ihre Gedanken zu macht". :lol: Karl Popper hat auch in einem Interview mit „Die Welt“ 1990 es noch deutlicher ausgesprochen: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2007/ ... se-gefahr/

Zitat von Karl Popper:

Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein – wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.
Ich meine nicht nur mit Geld, sondern auch bestechlich durch Ansehen, Macht, Einfluß und so weiter. Das ist leider so.
[…]
Sie machen aus Theorien Ideologien. Selbst in der Physik und in der Biologie gibt es leider viele Ideologien. [...] Überall, auch in diesen Fachbereichen, gibt es einen Dogmatismus, gegen den es schwierig ist, sich durchzusetzen. [...] Die Intellektuellen sind unkritisch und gehen mit den Moden, und es gibt einen starken Druck. Das heißt: Wer nicht mit der Mode geht, der steht bald außerhalb des Kreises derer, die ernst genommen werden.
[…]
Ich bin ein begeisterter Anhänger der Wissenschaft. Physik und Biologie sind für mich großartige Wissenschaften, und ich halte die meisten Physiker und Biologen für sehr gescheit und gewissenhaft. Aber: Sie stehen unter Druck. Diesen Druck gibt es erst seit dem zweiten Weltkrieg, seitdem so viel Geld für die Wissenschaft ausgegeben wird.

Aber nicht nur öffentliche Forschungsgelder und Ämter sind naturgemäß in allen Ländern der Welt sehr begehrt, auch in der freien Wirtschaft ist durch Personenkult und Vermarktung von Theorien wohl enorm viel Geld mit der Öffentlichkeit zu verdienen (schon mit einem sehr jungen Publikum, siehe der Beitrag von Chief weiter oben oder auch hier). Über dieses "Business" spricht auch offen ein anderer Nobelpreisträger: Robert Laughlin: Der Urknall ist nur Marketing

Es geht also sowohl um gigantische öffentliche Gelder als auch um enorme Profite in der Marktwirtschaft. Es wäre vor diesem Hintergrund geradezu ein Wunder, dass aus einer monopolistischen Position heraus keine Bestechlichkeit, keine Unredlichkeit, keinen Betrug, keine Delikte, keine Machenschaften oder keine kriminelle Energie sich entwickelt hätten. Diejenige, die es partout ausschließen wollen, die die Existenz von solchen Mechanismen überall auf der Welt partout leugnen und Untersuchungen vermeiden wollen haben keine nachvollziehbaren Argumente, dass es nie passiert und auch nicht passieren kann.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 7. Dez 2010, 21:18

Britta hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Zum Thema Experimente: Oftmals von mir gesagt, Experimente können eine Behauptung nicht einfach bestätigen. Dies ist ständig widerlegt worden - wenn du es wieder hören willst: Jemand behauptet, dass "Materietierchen" die materielle Welt als Bausteine bilden und dass solche Viecher sehr menschliche Emotionen und Eigenschaften hätten. Jetzt wird gezeigt, dass es bei Materie eine Massenanziehung (Gravitation, Schwerkraft) gibt - und schon kommt der Anhänger der MTT (Materie-Tierchen-Theorie) und macht den Rückschluß, daß diese MT aufeinanderzu krabbeln, wenn sie Sehnsuch nach Ihresgleichen habe - und das wird als Massenanziehung bezeichnet. Man kann bei Wahrheitsanspruch nicht von der Beobachtung eines Phänomens einfach auf eine wilde Theorie weisen und behaupten, dass das beobachtete Phänomen seine Ursache in der Theorie hätte - und damit die Theorie bestätigt wäre.

Insofern sind alle Experimente, die in der Absicht vorgenommen wurden, die RT zu bestätigen, völlig nutzlos und unsinnig.

Nochmal: Man versucht eine Theorie zu widerlegen, man sucht nach Experimenten, deren Ergebnisse die Aussagen einer Theorie widerlegen können und diese dann damit falsifizieren. Man versucht nicht eine Theorie selber zu bestätigen. Widerspricht nun das Ergebnis eines Experimentes nicht den Aussagen einer Theorie, sondern bestätigt diese, dann ist die Theorie eben weiter gültig, da nicht falsifiziert.


Ach so - dann sind die gesamten Experimente der RT, z.B. das Experiment von Hafele und Keating bezüglich der ZD mit den per Flieger beförderten Atomuhren und die Experimente mit Myonen an den Synchrotronen nur zur Widerlegung (Falsifikation) gemacht worden. Was wäre denn, wenn Leute sich alberne „Theorien“ ausdenken würden, z.B. die „Kleinen grünen Steinbeißer“ beherrschten die Welt und insbesondere die Materie, d.h. hätten Macht über die Naturgesetze. Jetzt kämest du mit deiner Ansicht, dass eine „Theorie“ solange Gültigkeit hätte, solange sie nicht falsifiziert, d.h. widerlegt worden ist.
Richtig wird solche Ansicht, wenn eine Theorie auch wirklich eine wissenschaftliche Theorie ist und für diesen Status ist die Einhaltung von Regeln bei der Aufstellung einer Theorie erforderlich. Zumindest einige Gedanken zu diesem Thema:
http://gerhardkemme.blogspot.com/2010/0 ... y-and.html
Eine solche Theorie muss verankert werden, z.B. in physikalischen Sachverhalten die zwischen gutwilligen Leuten unstrittig sind, eventuell auch in Postulaten, die allerdings auch unstrittig sein sollten. Theorien bedürfen einer klaren eindeutigen Sprache und kein Wischiwaschi. Aus einer solchen klaren unstrittigen gut begründeten Basis einer Theorie werden dann weitere Sätze in kleinen überzeugenden Schritten durch logische Folgerungen hergeleitet, d.h. es wird eine „Beweiskette“ gebildet, die dann am Ende die Erklärung eines Phänomens enthält und aus dieser Hypothese dann völlig neue Einsichten auflistet, die bei Überprüfung durch Experimente dann völlig neue unerwartete Ergebnisse bringt, d.h. aufgrund des Verstehens eines physikalischen Sachverhaltes erfolgen unerwartete Versuchsergebnisse und die Hypothese der Theorie kann weiter direkt durch Fachleute und viele Experimente geprüft werden.
Zusammengefaßt stellt eine solche Theorie Überzeugungsarbeit dar, so dass ohne irgendwelche Experimente die meisten Menschen zur Überzeugung kommen, dass der physikalische Sachverhalt so ist, wie in der Hypothese angegeben. Danach erhalten Experimente erst ihren Bestätigungscharakter, d.h. schaffen die feste Überzeugung, dass das physikalische Phänomen richtig erklärt worden ist.
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Britta » Di 7. Dez 2010, 22:52

Chief hat geschrieben:
Was kann es sonst sein wenn man genau weiß, dass die Theorie absolut schwachsinnig ist, aber weiterhin als höchste geistige Leistung aller Zeiten, schon in den Kindergärten gelehrt wird?



Ab 6 Jahre. Ab 10 Jahre.


Wikipedia:Kindergarten hat geschrieben:
Der Kindergarten ist eine Einrichtung für Kinder, die in Deutschland das dritte und in der Schweiz das vierte Lebensjahr vollendet haben und in Österreich mindestens zweieinhalb Jahre alt sein müssen, aber noch nicht zur Schule gehen.


Du warst also bis 10 im Kindergarten und bist im Alter von 11 Jahren dann erst eingeschult worden?
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Britta » Di 7. Dez 2010, 22:56

Mordred hat geschrieben:Weißt Du Britta, wer den "Unverstand" eines einzelnen auf die Masse der Kritiker umlegt kann nicht viel mehr Grips als eine Erbse haben.

Gruß Mordred!


Niedlich :)
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Verschwörung in der Physik

Beitragvon Britta » Mi 8. Dez 2010, 12:03

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Ach so - dann sind die gesamten Experimente der RT, z.B. das Experiment von Hafele und Keating bezüglich der ZD mit den per Flieger beförderten Atomuhren und die Experimente mit Myonen an den Synchrotronen nur zur Widerlegung (Falsifikation) gemacht worden.

Kann gut sein. Es geht nicht um die Motivation eines Einzelnen, wichtig ist, dass man ein Experiment macht, das in der Lage ist die Theorie ganz eindeutig zu falsifizieren. Es kann nun auch gut sein, das einer der Forscher hofft, dass die Ergebnisse nun die Theorie nicht falsifizieren und ein anderer aus dem Team hofft, dass sie die Theorie falsifizieren.

Die wissenschaftliche Methode dahinter verlangt aber einfach ein Experiment, das die Theorie klar falsifizieren kann. Angenommen man ist für die Theorie, dann muss man dennoch ein Experiment mit dem Ziel machen, das in der Lage ist die Theorie zu falsifizieren. Je härter desto besser. Wenn es nicht klappt, kann man sich ja freuen. Ich hoffe Sie haben es nun verstanden. Seltsam das man Ihnen das noch erklären muss, wo sie doch zwei wissenschaftliche Prüfungen abgelegt haben. ;)


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Was wäre denn, wenn Leute sich alberne „Theorien“ ausdenken würden, z.B. die „Kleinen grünen Steinbeißer“ beherrschten die Welt und insbesondere die Materie, d.h. hätten Macht über die Naturgesetze. Jetzt kämest du mit deiner Ansicht, dass eine „Theorie“ solange Gültigkeit hätte, solange sie nicht falsifiziert, d.h. widerlegt worden ist.

Sie meinen Leute wie die Kritiker, die mit MX10Quanten und einem Äther aus Positronium kommen? Sie vergessen wohl, dass die Physiker mehr als nur zwei wissenschaftliche Prüfungen in ihrem Leben abgelegt haben, und sich nicht einfach irgendwas ausdenken, sondern ernsthaft versuchen die Natur zu beschreiben. Aber hin und wieder macht man auch mal solche Dinge um einen Sachverhalt von einer anderen Seite zu hinterfragen. Als Mensch mit physikalischem Hintergrund kennen Sie da sicher den Maxwellschen oder den Laplaceschen Dämon.

http://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellscher_D%C3%A4mon
http://de.wikipedia.org/wiki/Laplacescher_D%C3%A4mon

Und dennoch ist es so wie Sie schreiben, Sie können sich irgendeine schwachsinnige Theorie ausdenken und diese behält eben ihre Gültigkeit, bis sie falsifiziert wurde. Wobei es für eine Theorie nun natürlich auch Kriterien gibt, welche einzuhalten sind. Ein ganz Wichtiges ist zum Beispiel, dass es möglich sein muss ein Experiment zu beschreiben, mit dem man die Theorie falsifizieren könnte. Darum gibt es auch bei der Multiversen Theorie Einige die sagen, es wäre keine richtige Theorie, denn es gäbe keine Möglichkeit ein Experiment zu machen, welches in der Lage wäre diese zu falsifizieren. Wichtig ist, dass es nur ein solches Experiment geben muss, es kann auch gut sein, das wir technisch noch nicht in der Lage sind, dieses Experiment auch durchzuführen. Weil wir zum Beispiel die dafür nötigen Energien noch nicht erreichen. So war es zum Beispiel bei einigen Theorien in der Teilchenphysik, es gab da konkurrierende Theorien und erst durch den LAP im CERN können diese nun durchgeführt werden, und man wird eine der Theorien dann falsifizieren.


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Richtig wird solche Ansicht, wenn eine Theorie auch wirklich eine wissenschaftliche Theorie ist und für diesen Status ist die Einhaltung von Regeln bei der Aufstellung einer Theorie erforderlich. Zumindest einige Gedanken zu diesem Thema: http://gerhardkemme.blogspot.com/2010/0 ... y-and.html

Das ist richtig, man muss sich da sehr strickt an Regeln halten. Link lese ich später.


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Eine solche Theorie muss verankert werden, z.B. in physikalischen Sachverhalten die zwischen gutwilligen Leuten unstrittig sind, eventuell auch in Postulaten, die allerdings auch unstrittig sein sollten. Theorien bedürfen einer klaren eindeutigen Sprache und kein Wischiwaschi.

Wo Sie Recht haben, haben sie Recht.

Darum ist die Diskussion zum RP und die Frage ob nun der Impuls und die kinetische Energie relativ ist, wie Geschwindigkeiten auch völlig überflüssig. Sie mit ihren physikalischen Kenntnissen werden das sicher auch sofort so erkannt haben.

Das RP ist ganz klar und eindeutig beschrieben, und auch was kinetische Energie und ein Impuls ist.

Wer das RP wie Sie begreift und versteht, das es demnach nur Geschwindigkeiten zwischen zwei Körpern gibt, aber keine absoluten Teilgeschwindigkeiten, der weiß dann auch die Formel für den Impuls p = mv richtig zu verstehen. Und wenn v nun relativ ist, dann ist mv eben auch relativ, da muss man nicht wochenlang über Kanonen und deren Kugeln diskutieren. Wenn man es anders sehen will, kein Problem, aber das RP und der Impuls ist einfach unmissverständlich klar definiert. Oder sehen Sie das anders?


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Aus einer solchen klaren unstrittigen gut begründeten Basis einer Theorie werden dann weitere Sätze in kleinen überzeugenden Schritten durch logische Folgerungen hergeleitet, d.h. es wird eine „Beweiskette“ gebildet, die dann am Ende die Erklärung eines Phänomens enthält und aus dieser Hypothese dann völlig neue Einsichten auflistet, die bei Überprüfung durch Experimente dann völlig neue unerwartete Ergebnisse bringt, d.h. aufgrund des Verstehens eines physikalischen Sachverhaltes erfolgen unerwartete Versuchsergebnisse und die Hypothese der Theorie kann weiter direkt durch Fachleute und viele Experimente geprüft werden.

Meine Rede, steht das RP mit den Geschwindigkeiten, dann muss infolge auch für den Impuls gelten, das er relativ ist. Bei p = mv geht das einfach nicht anders. Wenn man das nicht will, muss man den Impuls eben anders definieren oder man gibt das RP schon für Geschwindigkeiten auf. Aber wenn man eines von beiden macht, verlässt man die klassische Physik und deren Definitionsbereich.

(Bei dem Teil mit dem Falsifizieren hat mir der Poet einiges zu erklärt und Links zu gegeben)
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste