Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Hannes » Di 30. Mär 2010, 22:28

Hallo Britta !

    "So scheint es heute auch für Viele unvorstellbar zu sein, dass Bewegung auf die Zeit wirkt und nicht nur auf die Uhr.
    Die Zeit bleibt nie stehen, egal wieviele Uhren kaputtgehen."

Sowenig wie die Zeit stehenbleibt, wenn meine Uhr stehenbleibt,
sowenig Einfluss hat irgendeine Bewegung auf die Zeit.
Die Zeit bleibt nicht stehen und läuft auch nicht langsamer oder schneller.
Was interessiert es die Zeit, ob ich mit meinem Auto schneller oder langsamer fahre?
Wenn ich langsam fahre und du schneller fährst, nach wem richtet sich die Zeit ?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Kurt » Di 30. Mär 2010, 22:37

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Britta,

in der Physik gibt es sogar die Gleichung:

Zeit = Weg/Geschwindigkeit.

Wobei Zeit m.E. mehr ist, nämlich die Geschwindigkeit der Informationsveränderung im Raum.


Sebastian,
was ist denn Informationsveränderung?
Was ist Raum?
Was ist Geschwindigkeit?


Du schreibst: "Zeit = Weg/Geschwindigkeit"
Was denn nun, mehr oder nicht?

Ist nicht Geschwindigkeit auf den Weg bezogen?
Und was wird da als "Zeit" verwendet?


Gruss Kurt
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Britta » Mi 31. Mär 2010, 05:58

Hannes hat geschrieben:Sowenig wie die Zeit stehenbleibt, wenn meine Uhr stehenbleibt,
sowenig Einfluss hat irgendeine Bewegung auf die Zeit.
Die Zeit bleibt nicht stehen und läuft auch nicht langsamer oder schneller.
Was interessiert es die Zeit, ob ich mit meinem Auto schneller oder langsamer fahre?

Es läßt sich wohl nicht beweisen, weder dass Bewegung Einfluss auf die Zeit hat, noch das sie keinen hat, schon gar nicht beim Autofahren. Es entzieht sich unserer Wahrnehmung aber kannst du es tatsächlich ausschließen? Für mich ist das denkbar. Solange wir nicht wissen, was für die Zeit verantwortlich ist, sollten wir uns nicht festlegen. Beweisen läßt sich das wohl erst, wenn wir zu fernen Planeten reisen können und wieder zurückkommen.

Die Uhren zeigen jedenfalls einen Unterschied und für euch scheint die einzige Erklärung die Funktionsweise der Messgeräte zu sein und eine andere Erklärung kommt da für euch nicht in Frage.
Hannes hat geschrieben:Wenn ich langsam fahre und du schneller fährst, nach wem richtet sich die Zeit ?

Jedem seine eigene Zeit. ;)
Ich bin dann auf alle Fälle schneller am Ziel und trinke schon mal einen Kaffee, während ich auf dich warte.
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Hannes » Do 1. Apr 2010, 14:41

Hallo Britta !

    "Jedem seine eigene Zeit.
    Ich bin dann auf alle Fälle schneller am Ziel und trinke schon mal einen Kaffee, während ich auf dich warte"

Schade.Ich hätte dich gerne getroffen auf einen gemütlichen Plausch.
Aber ich kenne deine Eigenzeit nicht. Sehr,sehr schade.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Mirko » Mi 28. Apr 2010, 09:55

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es gibt m.W. kein einziges Lehrbuch, das die Fragen und Einwände der Kritiker erwähnt, geschweige denn argumentativ behandelt. :(



Bei Amazon gibt es über 2000 Fachbücher zum Thema Physik und immerhin 290, wenn man nach "Physik Relativitätstheorie" sucht.

Bei der 3. Buch, bei dem ich dort ins Inhaltsverzeichnis geschaut habe, stehen Themen wie "Inwiefern sind die Grundlagen der klassischen Mechanik und der Speziellen Relativitätstheorie unbefriedigend.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:So haben wir zum Beispiel hier im MAHAG-Forum den Beweis, dass grundsätzliche Fragen bzgl. der Speziellen Relativitätstheorie seit mehr als 100 Jahren im Bildungssystem überhaupt nicht geklärt werden, obwohl die Kritiker sie seit mehr als 100 Jahren weltweit thematisieren - darunter Professoren, Doktoren, Ingenieure, Techniker, Philosophen, Gelehrten und Nobelpreisträger, also fachlich qualifizierte Menschen, die davon was verstehen.


Naja, eigentlich bringt dieses Forum eher den Beweis, dass sich keine 2 Leute einig sind.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:In keinem Lehrbuch wird zum Beispiel die sehr wichtige Frage behandelt und geklärt, ob ........


Wer hat das denn überprüft?


Grundsätzlich gibt es ein Zulassungsverfahren für Schulbücher. Aber nicht für Bücher, die Studenten benutzen. Die können sich ihre Bücher selbst aussuchen. Es gibt Empfehlungen, aber keine Vorschriften.

Was an Schulen gelehrt wird, bestimmt das jeweilige Curriculum. Das wird von jedem Bundesland von Gremien der Kultusministerien ausgearbeitet.

Für Universitäten gibt es so etwas nicht. Die können frei entscheiden, was angeboten wird und was nicht und welcher Lehrstuhl mit welchem Professor besetzt wird.
Was in den Veranstaltungen wiederum angeboten wird, liegt in der Hand des Lehrenden. Ausnahmen gibt es nur bei einigen ethischen Fragestellungenwie Stammzellenforschung.
Die Studenten selbst können sich aussuchen, welche Bücher sie benutzen und welche Veranstaltungen sie im Rahmen ihres Studiums und ihres Lehrplans besuchen.

Was in den Büchern steht und was nicht wiederum bestimmt der jeweilige Autor.
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 28. Apr 2010, 12:14

Ist schon klar, Mirko, ist schon klar. :D
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Mirko » Mi 28. Apr 2010, 20:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ist schon klar, Mirko, ist schon klar. :D



Das ist wieder eine sehr tolle Antwort.

Google hilft aber in solchen Fällen: Stichworte Lehrplan, Schulbücher und Hochschulgesetze.

Wenn man Forderungen stellt, sollte man doch auch wissen, an wen man sich wenden muss.
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Britta » Mi 28. Apr 2010, 21:40

Mirko hat geschrieben:Google hilft aber in solchen Fällen: Stichworte Lehrplan, Schulbücher und Hochschulgesetze.

Wenn man denn will....
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 28. Apr 2010, 22:05

Mirko hat geschrieben:Bei Amazon gibt es über 2000 Fachbücher zum Thema Physik und immerhin 290, wenn man nach "Physik Relativitätstheorie" sucht.
Bei der 3. Buch, bei dem ich dort ins Inhaltsverzeichnis geschaut habe, stehen Themen wie "Inwiefern sind die Grundlagen der klassischen Mechanik und der Speziellen Relativitätstheorie unbefriedigend.

Es ging um Lehrbücher für Schule oder Uni - und wenn ein solches Werk sich mit der Kritik der Relativitätstheorie auseinandersetzt, dann muss das auch auf dem Buchtitel stehen. Wir sollten hier auch einfach berücksichtigen, was in menschlichen Gesellschaft üblich ist, ein Thema, welches die real Machthabenden nicht wollen, wird systematisch von den Medien fern gehalten. Erst, wenn das Thema "freigegeben" ist, kann es als Buch überhaupt veröffentlicht werden, wobei es dann noch ein weiter Weg ist, bis es die Anerkennung als Lehrbuch für Schule oder Uni findet.
Mirko hat geschrieben:Grundsätzlich gibt es ein Zulassungsverfahren für Schulbücher. Aber nicht für Bücher, die Studenten benutzen. Die können sich ihre Bücher selbst aussuchen. Es gibt Empfehlungen, aber keine Vorschriften.

Dies sollte man an den Staatlichen Universitäten nicht unterschätzen. Selbstverständlich orientiert sich eine Lehrveranstaltung an einem oder mehreren Standardwerken, die dann als ganze Seminarsätze in den Freihandbibliotheken zur Verfügung stehen und auch in den Uni-Buchhandlungen plötzlich das gesamte Schaufenster einnehmen. Der hockschuldidaktische und sonstige Hintergrund des Universitätsbetriebes ist von außen kaum zu erkennen - nur freie Auswahl existiert da meines Erachtens nicht.

Mirko hat geschrieben: Für Universitäten gibt es so etwas nicht. Die können frei entscheiden, was angeboten wird und was nicht und welcher Lehrstuhl mit welchem Professor besetzt wird.
Was in den Veranstaltungen wiederum angeboten wird, liegt in der Hand des Lehrenden. Ausnahmen gibt es nur bei einigen ethischen Fragestellungenwie Stammzellenforschung.
Die Studenten selbst können sich aussuchen, welche Bücher sie benutzen und welche Veranstaltungen sie im Rahmen ihres Studiums und ihres Lehrplans besuchen.

Vielleicht ist dir die Unterscheidung zwischen Privaten Hochschulen und Staatlichen Universitäten geläufig. Die einzelne Universität ist eingebettet in einen gesetzlichen Rahmen von Vorschriften, d.h. solche stattlichen Einrichtungen sind nicht aus Jux und Dollerei vom Landesparlament ins Leben gerufen worden, sondern haben bestimmte Aufgaben zu erfüllen und bekommen dafür dann auch die entsprechenden Gelder aus dem Steueraufkommen der Länder. Wenn an einer solchen mit hohem Aufwand bezahlten staatlichen Einrichtung Fehlerhaftes gelehrt wird, dann existieren vielfältige staatliche Einflussmöglichkeiten. Aber in dem hier angesprochenen Fall von RT und RT-Kritik handelt es sich um festgezurrte Vorgaben, dass die RT-Kritik kaum gelehrt wird.
Mirko hat geschrieben:Was in den Büchern steht und was nicht wiederum bestimmt der jeweilige Autor.

Wenn RT-Kritik Thema sein darf und es auch Lehrstühle geben würde, die Lehrveranstaltungen dazu anbieten, dann wären auch Verlage daran interessiert. Man könnte sich ja vorstellen, dass "von und zu meine Wenigkeit" ein Lehrbuch der RT-Kritik schreibt - und sich dabei am GOM-Buch orientiert - dann läuft es - wenn überhaupt möglich im Selbstverlag oder bei einem Druckkostenzuschuss-Verlag, d.h. man sitzt als Autor eventuell - wenn das Büchlein 250 Seiten hat - mindestens 3000 Stunden an einem solchen Buch und kriegt nicht einen Cent, d.h. das Thema müsste an anderer Stelle freigeschaltet sein, dass sich auch Verlage dafür interessieren oder man das Buch zumindesten mit etwas Erfolg den Fachbereichen anbieten kann.

Wobei es bei Amazon durchaus etliche Bücher mit dem ungefähren Titel "Kritik der Relativitätstheorie" gibt - nur, ob solche Werke zu Beginn des Semesters empfohlen werden oder Zentrum von Lehrveranstaltungen darstellen, wage ich zu bezweifeln. Der auch bei Wikipedia mit einem Artikel verzeichnete Wissenschaftler "Walter Theimer" hat auch Eingang in unterschiedliche Lehrveranstaltungen gefunden - allerdings nicht mit seinem kritischen Werk zur RT.

mfg
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Re: Einzug der Kritik der RT in die Universitäten

Beitragvon Mirko » Do 29. Apr 2010, 05:45

Gerhard Kemme hat geschrieben:Es ging um Lehrbücher für Schule oder Uni - und wenn ein solches Werk sich mit der Kritik der Relativitätstheorie auseinandersetzt, dann muss das auch auf dem Buchtitel stehen.


Also bei Schulbüchern steht meistens das Fach drauf - und für die Uni gibt es keine expliziten Lehrbücher.





Wir sollten hier auch einfach berücksichtigen, was in menschlichen Gesellschaft üblich ist, ein Thema, welches die real Machthabenden nicht wollen, wird systematisch von den Medien fern gehalten. Erst, wenn das Thema "freigegeben" ist, kann es als Buch überhaupt veröffentlicht werden, wobei es dann noch ein weiter Weg ist, bis es die Anerkennung als Lehrbuch für Schule oder Uni findet.


Zum einen will mir nicht einleuchten was "die Machthabenden" davon haben sollten, eine naturwissenschaftliche Theorie zu stützen, die nichts mit Gesellschaftsstrukturen zu tun hat. Zum anderen gibt es für Bücher, die Studenten benutzen kein Anerkennungsverfahren. Für Schulbücher zwar schon, aber da spielt die Relativitätstheorie auch keine Rolle.

Dies sollte man an den Staatlichen Universitäten nicht unterschätzen. Selbstverständlich orientiert sich eine Lehrveranstaltung an einem oder mehreren Standardwerken, die dann als ganze Seminarsätze in den Freihandbibliotheken zur Verfügung stehen und auch in den Uni-Buchhandlungen plötzlich das gesamte Schaufenster einnehmen. Der hockschuldidaktische und sonstige Hintergrund des Universitätsbetriebes ist von außen kaum zu erkennen - nur freie Auswahl existiert da meines Erachtens nicht.


Meistens empfiehlt der Dozent das Buch, das er selbst geschrieben hat. Da Angebot in den Unibuchläden richtet sich meistens nach den angebotenen Veranstaltungen. Wobei das nur bei den Geisteswissenschaften variiert, in den Regalen für Naturwissenschaften steht in aller Regel das, was gerade aktuell auf den Markt gekommen ist.
Ich habe es in keiner Uni je erlebt, dass in irgendeiner Bibliothek ganze Seminarsätze angeschafft worden wären, nur weil ein bestimmtes Seminar angeboten wird.
Übrigens gilt auch für staatliche Hochschulen, dass sie in ihrer Verwaltung frei sind. Da darf nicht mal die Polizei aufs Gelände, wenn sie nicht gerufen wird.


Vielleicht ist dir die Unterscheidung zwischen Privaten Hochschulen und Staatlichen Universitäten geläufig. Die einzelne Universität ist eingebettet in einen gesetzlichen Rahmen von Vorschriften, d.h. solche stattlichen Einrichtungen sind nicht aus Jux und Dollerei vom Landesparlament ins Leben gerufen worden, sondern haben bestimmte Aufgaben zu erfüllen und bekommen dafür dann auch die entsprechenden Gelder aus dem Steueraufkommen der Länder.


Auch private Hochschulen bekommen Geld vom Staat. Die Uni Herdecke ca. 15 Mio € im Jahr. Ändert nichts daran, dass Unis Verwaltungshoheit besitzen.


Wobei es bei Amazon durchaus etliche Bücher mit dem ungefähren Titel "Kritik der Relativitätstheorie" gibt - nur, ob solche Werke zu Beginn des Semesters empfohlen werden oder Zentrum von Lehrveranstaltungen darstellen, wage ich zu bezweifeln. Der auch bei Wikipedia mit einem Artikel verzeichnete Wissenschaftler "Walter Theimer" hat auch Eingang in unterschiedliche Lehrveranstaltungen gefunden - allerdings nicht mit seinem kritischen Werk zur RT.



Also gibt es doch entsprechende Bücher - man sollte vielleicht mal von dem irreführenden Begriff des "Lehrbuchs" wegkommen. Ich habe das letzte Lehrbuch in der Schule in der Hand gehabt. An der Uni waren es dann Fachbücher. Empfehlungen für Fachbücher gibt es natürlich, aber wenn in einem Seminar nicht gerade ein bestimmtes Buch behandelt wird, steht es einem frei, welche Bücher man benutzt. Studenten sind normalerweise nicht so unfähig, dass sie sich nicht das zusammensuchen könnten, was sie interessiert.
Zuletzt geändert von Mirko am Do 29. Apr 2010, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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