Hexenjagt à la AC

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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 13:04

Chief hat geschrieben:Genau genommen ändert sich die Frequenz sogar zweimal - beim Eintritt in und beim Austritt aus dem bewegten Medium.



Hallo Chief, bist du dir da sicher?

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 14:01

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Genau genommen ändert sich die Frequenz sogar zweimal - beim Eintritt in und beim Austritt aus dem bewegten Medium.



Hallo Chief, bist du dir da sicher?

Gruss Kurt


Ja - wegen Dopplereffekt.

Gruß



Wo soll der denn da auftreten?

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 14:43

Ich hab mal schnell ein Bildchen gepinselt.
Ez bedeutet Wellenzüge im jeweiligem Medium.
Die Mediums sind die hellen und dunklen Kästchen.
Darin läuft das Signal mit c bzw. 1/2 c

Wenn nun ein Mikrophon/Lichtempfänger in das jeweilige Medium gebracht wird so zeigt es den gleichen Ton/Farbe an.

Gruss Kurt


Bezug_Doppler_01.GIF
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 14:48

Chief hat geschrieben:Damit wäre Impulserhaltungssatz verletzt.

Überhaupt nicht. Selbstverständlich wird die Lichtausbreitung infolge Ätherrotation dahingehend beeinflußt , daß ein Lichtstrahl nicht mehr geradlinig ist. Wirf einen Stein in einen Strudel und beobachte, wie sich die Wellenfront ausbreitet.

Die Frequenz ändert sich beide male "gegenläufig" bzw. die erste Änderung wird durch die zweite Änderung aufgehoben.

Wunder: Vor dem Medium laufen x Wellenberge pro Sekunde, im Medium x-n Wellenberge pro Sekunde und nach dem Medium wieder x Wellenberge pro Sekunde. Also es treten pro Zeiteinheit mehr Wellenberge aus, als pro Zeiteinheit das Medium passieren.

Nicht die Frequenz, sondern die Wellenlänge ändert sich.
Die Sache ist wegen der Kontinuitätsbedingung so fundamental, daß ich keinen weitere Disskusionsantrieb dazu habe. :(

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 14:58

Kurt hat geschrieben:Wenn nun ein Mikrophon/Lichtempfänger in das jeweilige Medium gebracht wird so zeigt es den gleichen Ton/Farbe an.

Ja, anschauliches Bild. Wird gleich klar, daß es beim Übergang rot zu blau zum Stau kommt. Denn wenn pro Zeiteinheit mehr Wellenberge aus der grauen Box in die weiße Box einfahren wollen, als in der weißen Box durchgelassen werden, dann kommt es zum Stau bzw. zum crash.
Geht nicht. Geht nur, wenn die Wellenzüge kürzer werden; d.h. die Wellenlänge schrumpft.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 15:21

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Ja - wegen Dopplereffekt.

Gruß



Wo soll der denn da auftreten?

Gruss Kurt


Genaugenommen an jedem bewegten Wassermolekül .

Gruß

Bild


Ich sehs schon, wir müssen "Bezugsdenken" machen (BZT)

Hallo Chief, ob sich das Wasser bewegt oder nicht, ob es sich schnell bewegt oder langsam, das hat keinerlei Einfluss auf die Frequenz, also kein Doppler.
Überlege bitte was Frequenz bedeutet dann wirds schnell klar wieso.

Gruss Kurt

PS, Fizeau zeigt aber etwas gaaaanz Anderes, etwas eminet wichtiges.
Es zeigt die Bezugsbildung, sie liefert den Beweis des Bezuges fürs Lichtlaufen.
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 16:46

Chief hat geschrieben: Glaubst du dass man Licht mit Wasser vergleichen kann? Wie willst du eine Kanonenkugel mit einem "masselosen" Medium von ihrer Bewegungsrichtung abbringen?

Im Kontext mit Hannes reden wir nicht über Emitterverhalten; da hättest Du recht. Sondern über mitrotierenden Äther, mit Äther als lichttragendes Medium. Und da kann man schon prinzipiell Wasserwellen im Wasser und Lichtwellen im Äther analogisieren. Und da läuft dann eben Licht nicht mehr geradlinig.

Tja, wenn das Medium bewegt wird,... wie viele Wellenberge laufen dann pro Sekunde an einem bestimmten bewegten Teilchen vorbei?

Ob das Medium bewegt ist, ist völlig unbedeutend. Das liefert nur eine etwas größere Lichtgeschwindigkeit. Man kann es durch ein stehendes Medium mit etwas kleinerem Brechnugsindex ersetzen.

Ernst hat geschrieben:
Ja, anschauliches Bild. Wird gleich klar, daß es beim Übergang rot zu blau zum Stau kommt. ...
:? :? :?

:? :? :?
Du sitzt in einer Tunneleinfahrt; es Fahren mehr Autos pro Sekunde in die Einfahrt rein, als von der Einfahrt weiter in den Tunnel. Anschaulicher geht´s nun nicht mehr.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 17:19

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Ja - wegen Dopplereffekt.


Wo soll der denn da auftreten?



Genaugenommen an jedem bewegten Wassermolekül .

Gruß

Das stimmt u.U. sogar.
Jedoch solltest du auch sagen wer gegen was wie bewegt ist und welchens Aussage du meinst.
Denn sonnst kann alles hineiniterpretiert werden.



Bild

Ich versuchs mal nach meiner Art.
Bezug für alle Aussagen zu Dauern ist die SI-Sekunde.
Alle Beobachter ruhen gegen den Erdboden.
Somit sind alle Aussagen zu Dauern auf den gleichen Bezug gemünzt.

Ein Parkplatz voller Autos, jede Minute fährt eins los.
Es stehen genügend Beobachter bereit die alle eine Uhr haben, alle Uhren gehen gleich schnell.
Sie brauchen nicht synchronisiert zu sein, wichtig ist dass sie gleich schnell takten.

Die Fahrstrecke beginnt mit einer Autobahn, hier fahren die Rennerer 200 Km/h
Beobachter_1 steht neben der Autobahn und beobachtet.
Dann kommt ein Feldweg, hier gehts mit 20 Km/h weiter.
Auch da steht ein Beobachter.
Dann kommt ein Fluss über dem ein Förderband gespannt ist dass dass sich in Fahrtrichtung bewegt, es bewegt sich mit 50 Km/h.
Die autos fahren auf dem Förderband mit 100 Km/h sind also mit 150 Km/h unterwegs.
Ein Beobachter ist auch zur Stelle.
Dann gehts wieder mit einer Autobahn weiter (200 Km/h).
Nachdem alle Fahrer durch sind, sie sind alle gleich gefahren, werden alle Beobachter befragt.

B_1 berichtet dass die Autos mit 200 Km/h an ihm vorbeigerauscht sind, jede Minute eins.
B_2 , der am Feldweg stand, berichtet dass sie mit 20 Km/h vorbeigekrochen sind, alle Minute eins.
B_3, der im Fluss, sagt dass sie sich mit 150 Km/h über den Fluss bewegt haben, alle Minute eins.
B_4, der auf der zweiten Autobahn, sagt aus dass die Autos mit 200 Km/h vorbei kamen, alle Minute eins.

Es trat nirgends Doppler auf, somit auch keine Frequenzänderung.

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 17:54

Das ist gerade der Unterschied - Lichtmedium hat keine Masse aber das Licht schon.

Das ändert doch nichts daran, daß der Äther der Lichtträger ist und folglich das Licht mitführen kann und daher auch mitrotieren kann.

Chief hat geschrieben:Es ist die gleiche Anzahl von Autos nur die Abstände zwischen Autos sind im Tunnel kleiner.

Na also. Gleiche Frequenz bei unterschiedlicher Wellenlänge.

Die Geschwindigkeit bei Fizeau ändert doch nicht die Frequenz. Sender und Empfänger sind stationär. Doppler tritt auschließlich bei Relativbewegung Sender/Empfänger auf.
Analoges Beispiel: Schallquelle und Mikrophon im Freien und es weht ein starker Wind. Dopplereffekt nicht vorhanden.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 17:57

Chief hat geschrieben:Hallo Kurt,

alle deine Beobachter ruhen relativ zu Erdoberfläche.
Bei Fizeau sind Beobachter (Wassermoleküle) bewegt.



Dopplereffekt
Bild

Gruß


Hallo Chief, wenn du die Wassermoleküle als Beobachter festlegst dann solltest du das auch sagen.
Dann gibts selbstverständlich Doppler und Frequenzänderung.
Ich versteh aber nicht was du damit bezweckst.
Was hat das zu bedeuten?


Gruss Kurt
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