Lieber All,
exactly! Spannung ist etwas natürliches, aus meiner Sicht ist die Elementarladung der Fokus, ohne sie läuft Nichts. Die Elementarladung (Elektron) ist ein elektrisches Spannungsfeld.
Jetzt könnte man diskutieren, ob das "Feld" real existiert oder nur ein Konzept ist, schließlich besteht das Feld nicht aus kleinen Teilchen, das Elektron ist das Feld. Damit im Universum überhaupt etwas passiert, braucht man mindestens zwei Objekte, also sagen wir ein Proton und ein Elektron.
Das Elektron wird vom Proton angezogen, das Proton wird vom Elektron angezogen. Es herrscht eine Spannung zwischen den Beiden, die in einem dynamischen Gleichgewicht einen "optimalen" Wert erreichen kann. Läuft es optimal, dann entsteht ein Wasserstoffatom. Mathematiker denken nicht objektbezogen:
Bojowald hat geschrieben: Wir können jetzt zum ersten Mal mathematische Gleichungen befragen, um zu erfahren, was vor dem Urknall gewesen sein könnte. Wir sehen zumindest, dass es auch vorher ein Universum gab und dass es schrumpfte. Es zog sich auf engsten Raum zusammen, kam dann in eine heiße und dichte Phase, bis die Raumzeit wieder anfing zu wachsen.
Ich sehe das auch, dass das Universum schon immer da war. Warum sollten Elementarladungen entstehen müssen? Diese religiösen Fragen haben ihre Berechtigung, aber sie führen letztlich zu keinem Verständnisgewinn. Aus was wäre denn so eine Elementarladung entstanden? Aus dem Nichts!
Dann verdreht man die Wortbedeutung, um die Unlogik, die Widersprüche zu umschiffen, plötzlich ist dann Nichts nicht mehr Nichts, sondern Etwas - Vakuum-Energie, Quanten-Schaum, Vakuum-Fluktuationen.
Das Verwunderliche ist doch, dass wir aus den neuen Beobachtungen nichts gelernt haben. Der Kosmos zeigt eindeutig Plasma-Physik und Elektrizität in Reinform. Wie kann man das ignorieren!!!
Beste Grüße und komm' halt auf die 2nd Rational Physics Conference nach Salzburg am Wochenende, ich bin da!
McDaniel-77