Highway hat geschrieben:fallili hat geschrieben:....
Und vor allem auch mit Highway, der da gar keinen Aufwand sieht weil er da sagt - wenn im Wasser 1,2 bar sind und im Ballon 1,2 bar dann geht die Luft "von allein ohne weiteren Energieaufwand" in den Auftriebsbehälter.
Sehr richtig. Mal eine andrer Herangehensweise:
Stell dir ein Rohr vor, dass von oben zwei Meter tief in das Wasser reicht, welches unten und oben offen ist und vom Volumen 25 Liter fasst. An das obere Ende wird der Kompressor angeschlossen und dieser komprimiert 30 Liter Luft auf 120000 Pa.
1.) Wie ist der Endzustand? Also wo befindet sich der Wasserstand im Rohr
2.) Wieviel Joule werden für die Kompression benötigt?
Sag mal hast Du noch nie in Deinem Leben einen Fahrradreifen aufgepumpt?
1) Da musst Du erst mal den Pumpenkolben mit steigendem Kraftaufwand unterdrücken bis in der Pumpe der selbe Druck herrscht wie im Fahrradreifen - diese Kompression kostet mal Energie, aber damit hast Du noch kein bisschen Luft in den Reifen gebracht.
2) Daher musst Du nun unter entsprechendem und konstantem Kraftaufwand weiterdrücken bis diese im Kolben verdichtete Luft dann im Reifen ist.
Für das von Kurt besprochene Beispiel - in dem er 1 l Luft von 1 bar komprimieren will - heißt das:
1) mit dem Kolben komprimieren auf 1,2 bar --------- 1,56 J - da blubbert aber noch gar nix
2) Kolben weiter reinpressen bis
alles im Wasser 2 m tief unten rausgeblubbert ist ------- 16,6 J
Und wenn Du eben 30 l Luft / 1 bar da reinpressen willst, wie Du es nun in
Deinem Beispiel angibst, dann das Ganze eben mit 30 multiplizieren! Was daher zu einem Energieaufwand von insgesamt 545 J führt (wenn die 1,56 von Kurt stimmen, nachgerechnet hab ich das nicht)