Jocelyne Lopez hat geschrieben:Heinrich Katscher hat geschrieben:Hallo Herr Kemme,
Ein altes Sprichwort lautet:
"Für´s G´habte gibt der Jud´nix".
ein anderes Sprichwort besagt:
"Jeder ist seines Schicksals Meister"
lassen Sie die Vergangenheit mit allen ihren dunklen Seiten ruhen und weinen Sie ihr keine Reminiszenztränen nach. Ein Deutschland als Nationalstaat ist passee, genau so wie Frankreich, Spanien, Italien u.a. keine Nationalstaaten mehr sind.
Denken Sie an die Zukunft. Bemühen Sie sich um das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohl der EU, in der wir alle vereinigt sind und in der die Bundesrepublik Deutschland einen guten Ruf hat. Seien sie bestrebt, ihr diesen Ruf zu erhalten.
mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
Lieber Herr Katscher, ich kann hier jedes Wort von Ihnen unterschreiben.
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Dazu fällt mir nur das alte Märchen "Rotkäppchen und der Wolf" ein:
„Guten Tag, Rotkäppchen«, sprach er. „Schönen Dank, Wolf.“ – „Wo hin hinaus so früh, Rotkäppchen?“ – „Zur Großmutter.“ – „Was trägst du unter der Schürze?“ – „Kuchen und Wein, gestern haben wir gebacken, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zugut tun und sich damit stärken.“ – „Rotkäppchen, wo wohnt deine Großmutter?“ – „Noch eine gute Viertelstunde weiter im Wald, unter den drei großen Eichbäumen, da steht ihr Haus, unten sind die Nußhecken, das wirst du ja wissen“, sagte Rotkäppchen. Der Wolf dachte bei sich:
‚Das junge zarte Ding, das ist ein fetter Bissen, der wird noch besser schmecken als die Alte. Du musst es listig anfangen, damit du beide erschnappst.’ Da ging er ein Weilchen neben Rotkäppchen her, dann sprach er:
„Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen, warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gingst und ist so lustig haußen in dem Wald.“
Rotkäppchen schlug die Augen auf und als es sah, wie die Sonnenstrahlen durch die Bäume hin und her tanzten und alles voll schöner Blumen stand, dachte es: ‚Wenn ich der Großmutter einen frischen Strauß mitbringe, der wird ihr auch Freude machen. Es ist so früh am Tag, dass ich doch zu rechter Zeit ankomme’, lief vom Wege ab in den Wald hinein und suchte Blumen. Und wenn es eine gebrochen hatte, meinte es, weiter hinaus stände eine schönere und lief darnach und geriet immer tiefer in den Wald hinein.
Der Wolf aber ging geradeswegs nach dem Haus der Großmutter und klopfte an die Türe. „Wer ist draußen?“ – „Rotkäppchen, das bringt dir Kuchen und Wein, mach auf.“ – „Drück nur auf die Klinke“, rief die Großmutter, „ich bin zu schwach und kann nicht aufstehen.“
Der Wolf drückte auf die Klinke, die Türe sprang auf und er ging, ohne ein Wort zu sprechen, gerade zum Bett der Großmutter und verschluckte sie. Dann tat er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, legte sich in ihr Bett und zog die Vorhänge vor.Rotkäppchen aber war nach den Blumen herumgelaufen und als es so viele zusammen hatte, dass es keine mehr tragen konnte, fiel ihm die Großmutter wieder ein und es machte sich auf den Weg zu ihr. Es wunderte sie, dass die Tür aufstand und wie es in die Stube trat, so kam es ihm so seltsam darin vor, dass es dachte: ‚Ei, du mein Gott, wie ängstlich wird mir’s heut zumut, und bin sonst so gerne bei der Großmutter!’ Es rief „Guten Morgen“, bekam aber keine Antwort. Darauf ging es zum Bett und zog die Vorhänge zurück, da lag die Großmutter und hatte die Haube tief ins Gesicht gesetzt und sah so wunderlich aus.
„Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!“ – „Dass ich dich besser hören kann.“ – „Ei, Großmutter, was hast du für große Augen!“ – „Dass ich dich besser sehen kann.“ – „Ei, Großmutter, was hast du für große Hände!“ – „Dass ich dich besser packen kann.“ – „Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ – „Dass ich dich besser fressen kann.“ Kaum hatte der Wolf das gesagt, so tat er einen Satz aus dem Bette und verschlang das arme Rotkäppchen.
Wie der Wolf sein Gelüsten gestillt hatte, legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und fing an, überlaut zu schnarchen.
UND WAS WILL UNS DER AUTOR DAMIT SAGEN?: SICH NICHT TÄUSCHEN LASSEN, GEHIRN EINSCHALTEN!!!mfg