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Fragen und Antworten zur
Krümmkraft
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Die Bilder oben zeigen ein Graphitplättchen, das aufgrund der diamagnetischen Abstoßung auf einem Magneten schwebt.
Links ein Wismutwürfel, der zwischen den Polen schwebt, rechts Diamagnetismus pur! Je nach Substanz führt diese grundsätzliche Abstoßung zur geringfügigen Abschwächung der anziehenden Wirkung eines Magnetfelds (typischerweise um 0,000001 % bis 0,05 %). Supraleiter zeigen einen perfekten Diamagnetismus (Abb. oben). ( Meissner-Ochsenfeld-Effekt). Kühlt man einen Supraleiter in Anwesenheit eines äußeren Magnetfeldes ab, so drängt er das Magnetfeld aus sich heraus. Überflüssig zu erwähnen, dass der Diamagnetismus mit gewissen Eigenschaften (Spin) der Elektronen erklärt wird, man also ein Geheimnis mit einem anderen Geheimnis erklärt bzw. mit Theorien argumentiert, von welchen man weiß, dass sie keinen realen Bezug haben. Diamagnetismus ist übrigens erwartungsgemäß völlig unabhängig von Temperatur oder Feldstärke. Es ist also keinesfalls
so, dass der Alldruck einen Körper widerstandslos auf die Erdoberfläche
schmettert, sondern ein
fallender Körper befindet sich tatsächlich ein einer Art Schraubstock
zwischen den zwei Kräften. Aber diese Kraftfelder sind nicht homogen,
sondern in verschiedenem Ausmaß gekrümmt. Wenn die Bahn eines Planeten
oder sogar die eines Lichtstrahls von dieser Krümmung beeinflusst wird,
leuchtet uns auch ein, dass jeder in dieses Feld gebrachte
Gegenstand diesem Krümmungseinfluss unterliegt. Dass die Differenz von
Eigendruck zu Alldruck überraschend gering ist, zeigt auch die
Empfindlichkeit auf, mit welcher „Gravitation“ auf die Einwirkung des
Sonnenfeldes reagiert. Im Laufe
von zweijährigen Versuchen will Dr.
Ing. R. Beck festgestellt
haben, dass Gewichte auf der Erdoberfläche
während des Umlaufs von Sonnenferne (Aphel) bis Sonnennähe (Perihel)
zunehmen und von da an bis Sonnenferne wieder um den gleichen Betrag
abnehmen. Würde die Sonne eine „Anziehungskraft“ ausüben, müsste
man genau das Gegenteil erwarten. Doch
zurück zur Krümmkraft. Dietmar
H. überträgt die Erklärung der Gezeitenkräfte (drei Wassertropfen) auf
das Lineal und kommt zum Schluss, dass die Enden des Lineals weiter
entfernt sind und daher einer geringeren Fallbeschleunigung unterliegen,
es müsste demnach sogar eine gegensätzliche Krümmung auftreten und
nicht jene wie in Abb. 15 gezeigt. Der seitliche Alldruck würde die Krümmkraft
sogar verhindern – und nicht nur schwächen. Der Alldruck würde in der
Mitte des Lineals stärker wirken. Es gäbe keinen Grund für das Lineal,
sich zum Zentralkörper hin zu krümmen. Die
Argumente Dietmars erscheinen logisch. Er übersieht aber, dass an den
Enden des Lineals der Gegen-(Eigen-)druck des Zentralkörpers schwächer
ist als in der Mitte. Kräftegleichheit (außer der generellen Differenz für
die Fallbeschleunigung) stellt sich nur ein, wenn sich das Lineal krümmt.
Können wir das Lineal „ungekrümmt“ an den Ort bringen und darauf
warten, bis sich die Krümmung
durch widernatürliche Fallbeschleunigung an den Enden zeigt? Das können
wir nicht. Denn die Geometrie der Kräfte wird das Lineal schon krümmen,
ehe es überhaupt hinunter fällt bzw. auf dem Weg dorthin... Der
Grund ist einfach: der Alldruck, also der „Schub“ der umliegenden
Massen des Universums ist auf Grund der enormen Entfernung wesentlich
homogener als der Eigendruck des Zentralkörpers. Die Differenz der Kräfte
zwischen den Enden und der Mitte des Lineals ist auf der Allseite deshalb
wesentlich geringer als auf der Innenseite. Das Lineal wird sich also dem
gekrümmten „Raum“, dessen Geometrie ja durch die Kräfte bestimmt
ist, anpassen. Ebenso wie ein „gerader“ Lichtstrahl im
Gravitationsfeld nicht denkbar ist, ist auch ein „gerades“ Lineal
nicht mehr vorstellbar. Aus der Spannung innerhalb des Lineals entsteht
die Krümmkraft – und das ist eine zusätzliche Gravitationswirkung, die
mit dem Druckschatten des Zentralkörpers noch gar nichts zu tun hat. Diese
Krümmkraft ist vom Abstoßungsprinzip nicht wegzudenken, denn sie ist
eigentlich „schuld“ an der bevorzugten Kugelform der Himmelskörper.
Es gäbe für den homogenen isotropen Alldruck ja keinen Grund, a priori
die Massen zu Kugeln zu formen. Erst die Massen selbst verursachen die sphärischen
Wirkungen, indem sie wie „Brennpunkte“ (ein Ausdruck, den jemand im
Forum gebraucht hat) den Alldruck geometrisieren. Das ist genau eine der
Aussagen der ART. (Massen krümmen den Raum:
"Der Griff der Masse auf die Raumzeit",
Raum krümmt die Massen: „Der Griff der Raumzeit auf die Masse“) Das
Kräftespiel von All- und Eigendruck, die entstehende Anziehungsillusion
durch die Druckschatten etc. ohne die Krümmkraft hätte zur ART aber noch
keinen besonderen Bezug und könnte einfach mit Newtons Gleichungen
berechnet werden. Es muss also noch einen Unterschied zwischen den
Theorien geben, denn wir wissen ja, dass Newtons Gleichungen die
„Wirklichkeit“ nicht
korrekt beschreiben. Dietmar
meint, dass es für die Krümmkraft in der ART keine Analogie gibt. Wir
haben die Krümmkraft als kleinen (oder größeren, je nach Massenverhältnissen
und Radien) zusätzlichen Effekt zur Gravitation definiert, demnach als
etwas, was Newton offenbar nicht bemerkt hatte. Dieser zusätzliche Effekt
äußert sich in der ART als Differenzen in den Berechnungen der
rosettenartigen Drehungen der Planetenbahnen oder in einer Verdoppelung
der Lichtablenkung im gekrümmten Raum (nach Newton ergeben sich kleinere
Werte). Irgendetwas ist da also zwischen Newtons Dynamik und ART, das
Einstein mathematisch besser einfing – ohne dass jemals klar wurde, was
es eigentlich wirklich ist. Betrachten
wir noch einmal das Lineal im gekrümmten Kräftefeld zwischen All- und
Eigendruck. Das Lineal wird „verbogen“ und an der Außenseite etwas
gedehnt. Es wird durch diese Krafteinwirkung ein winziges Stück länger.
Würden wir mit diesem Lineal den Raum ausmessen, etwa die Bahn eines
Planeten, so erhielten wir ein falsches Resultat. Der Umfang des
gemessenen Kreises käme uns etwas zu klein vor im Verhältnis zum Radius,
gemessen mit einem ungekrümmten Lineal! Anders ausgedrückt, der Umfang
des Kreises, das heißt die Umlaufbahn, ist zu klein für die Entfernung
zum Mittelpunkt des Kreises, dem Zentralkörper. Diese Raumdehnung in der
Nähe von Massen ist eine Aussage der ART. Hätten wir die Krümmkraft
nicht, um diese Dehnung zu erklären, wäre unser Abstoßungsprinzip bloß
eine Theorie “Newton-Andersrum“! In
der ART ist dieser Umstand, dass der Umfang einer Planetenbahn kleiner ist
als die erwarteten 2 Pi mal Radius, die Ursache für die Rosettenbahnen.
Da der Umfang etwas zu klein ist, rücken Planeten auf ihrer Bahn um die
Sonne immer etwas weiter vor. Bewegen sie sich auf Ellipsen, so schließen
sich diese nicht mehr. Die Umlaufbahnen der Planeten drehen sich deshalb
immer weiter um die Sonne. Damit verschiebt sich natürlich auch der
jeweils sonnennächste Punkt, das Perihel. Da
wir natürlich einen völlig anderen Ansatz haben (wir krümmen ja nicht
irgendeine Raumzeit, was immer das sein soll, sondern haben es mit realen
krafterfüllten Räumen, also Feldern zu tun) erklären sich die Effekte
der ART – soferne sie vorhanden sind, wie z.B. die Geodätische
Präzession und der Lense-Thirring-Effekt – nach unserem Modell auf andere
Weise. Nichts desto weniger gibt es, wie wir gesehen haben,
für die Krümmkraft sehr wohl eine Analogie in der ART - und bei
Newton eben nicht. Es
lebe der kleine Unterschied! |
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